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Werksgeschichte der Firma Schildkröt 1941 - 1959

 

 

 

 

1941, 6. August 0.15 Uhr, stürzte der Rumpf eines Flugzeuges von der Royal Air Force mit 6 Mann Besatzung in die Celluloid - Fab. Bau 160, mit voller Bombenlast. Es entstand ein Krater von 3,5 m Tiefe u. 12 m Durchmesser. (Flugzeug=Vickers Wellington Nr.5485 ) 1941 Hr. Führer, Meister von Grapheurwerkstatt der Gummifab. 1941 Hr. Kandel wechselt als Produktions-Ingenieur in die Gummifabrik, dann nach dem Tod von Hr. Angermayer in Kammfab. 1941 Dir. Angermayer verstorben. 1941 Hr. Friedrich Frei, Graveurwerstatt in Gummi-Fab. Ist zuständig für Stempel und Matritzen. 1941 Als nächste Puppen folgen: Erika und die doppelte Ursel 1941 Am 20.Juni wurde Dr. Alfred Lemke und Herrmann Sträßle zu Stellvertretenden Vorstandsmitgliedern bestellt. 1941 Ein viermotoriger Bomber wird von der Flak abgeschossen und stürzt mit voller Bombenlast in den Bau 160 der Celluloid- Fabrik. 1942 Auftragsbestand jetzt 74 % Wehrrmachtsbedarf. 1942 Verlegung der im Reichsgebiet nicht mehr erlaubten Spielwaren Produktion nach einem Werk in Schlettstadt-Oberelsaß. 1942 Dieser Betrieb löst sich bei Kriegsende auf. 1941–43 Auf dem gesamten Gelände standen 16 Bunker, Deckenstärke 2,25 m, unterteilt in 4 kleine Räume a 15 Personen und mehrere Luftschutzräume. 1943 bei einem Luftangriff mussten die Sekretärinnen erst die Schreibmaschine und Rechenmaschine im Keller in Sicherheit bringen, dann durften sie in den Bunker. 1943 Beginn der schweren Luftangriffe auf das Werk, insgesamt 19. 1943 z.Z. Lagerärztin Frau Dr. Hoffmann im Werk. 1943 Am 30.12.1943 verlieren bei einem Volltreffer in einem Luft- Schutzraum der Schreinerei Bau 164 - 21 Mitarbeiter ihr Leben, 14 Männer u. 5 Frauen, 2 später, über 50 werden schwer Verletzt. Weitere Angriffe folgen. 1943 Am 9.-10. August waren 160 Ausländer im Werk beschäftigt. 1943 Es wurde sogar unter freiem Himmel produziert, weil die Hallen keine Dächer mehr hatten, wegen der Bombenangriffe, die sie zerstört hatten. 1943 Das Arbeitsamt schickte 13. jährige Kinder ins Werk, weil die Arbeiter im Krieg waren. 1944 3.Jan. 11.00 Uhr Totengedenkfeier für die Toten vom 30.12.43 im Bau 100 h, der extra dazu hergerichtet wurde. Die Gedenkrede hielt Betriebsführer Dir. Herrmann Carl Scheu. Es wurde gemeinsam das Deutschlandlied gesungen und dann weiter gearbeitet. 1944 Am 31.12. wurde das Deutschlandlied gesungen von den rest- lichen Mitarbeiterinnen, danach wurde weiter gearbeitet. 1945 Auf das Werk fielen 2000 Sprengbomben, 1000 Brandbomben, Minen und andere Sprengkörper. 1945 Am 7.3. warfen die Amerikaner über der Stadt Flugblätter ab, dass die Leute sich ergeben sollen, auch über der Schildkröt. 1945 Am 20.3. wurden Zerstörungspläne für das Werk erstellt, Maschinen wurden abgebaut und nach Grasellenbach gebracht. Man errichtete Baracken und eine Befestigung, außerdem wurde ein Fernmeldekopf gebildet. 1945 Am 28.3.wurde das Werk durch die Amerikaner beschossen danach Schließung des Werkes, für kurze Zeit 1945 Frau Axel, Hauptkasse und Lohnabteilung. 1945 Die ersten Amerikaner probierten mit Handgranaten den Kassenschrank zu sprengen, was aber misslang, sie vermuteten vielleicht den Hitlerschatz, so ein Mitarbeiter. Andere landeten mit dem Hubschrauber direkt auf dem Werks- gelände. Interview mit Hr.Deyer. Siehe Braas heute März- April 1972, Seite 16 – 17, Beitrag Hr. Werres. 1945 Im April gerät das Werk wieder unter Artilleriebeschuß. Die gesamte Belegschaft wird nach Hause geschickt und be- urlaubt, nachdem ihnen zwei Monatsgehälter ausbezahlt wurden. 1945 Am 29.3. Kapitulation von Mannheim und Besetzung des Werkes. Der Befehl : Kesselanlagen und Energiezentrale des Werkes zu zerstören, wird von den verantwortlichen Angestellten der techn. Abteilung nicht ausgeführt. Auch der Wasserturm sollte gesprengt werden, was jedoch ein Mitarbeiter verhinderte, denn er hatte sich im Turm einge- schlossen. 1945 Am 15. April unterbinden die Amerikaner weitere Plünderungen. 1944-45 Ingeneur Stark von der Energiezentrale hat einen Brief liegen lassen, in dem die Zerstörung der Gebäude angeordnet wurde. 1944-45 Es gab auch einen Nero- Befehl, alle wichtigen Funktionen wie Wasseranlagen, Brunnen, elekt. Anlagen, Kraftwerksanlagen usw. zu zerstören. Dieser Befehl lag auf dem Tisch von Herrn Vollstedt, Oberingeneur der tech. Anlagen und Sicherheits Ingeneur. 1945 Im Juli Besetzung des Werkes durch die Amerikaner wegen der Zugehörigkeit zu IG Konzern. Vorstand und Prokuristen werden suspendiert. Ein Kontroll-Offizier erhält Entscheidungsgewalt. Nach 14 Tagen erhielten 200 Personen Arbeitserlaubnis. 1945 Schadensbilanz des II. Weltkrieges: 14 Millionen Mark Verlust und Werksanlagen zu 30 % zerstört, 40 % schwer beschädigt. 1945 Vom 5.9.1939 – 24.3.1945 hatte das Werk 591 Alarme und 1945 Luftgefahrmeldungen. 1945 Die Feuerwehr hatte 37 Einsätze im Werk und außerhalb. 1945 waren 450 Mitarbeiter im Werk beschäftigt. Ab Mai Beginn mit der Trümmerbeseitiung im Werk. 30 % zerstört,40 % schwer beschädigt. 1945 z.Z. ist Hr. Thoma Grapheurmeister. 1945 Hr. Steigleder, Betriebsleiter der Gummi-Fabrik 1945 Hr. Philipp-Schneider, Wiederaufbau der Spiegel und Toiletten- fabrikation. 1945 Nach dem Krieg waren die Auslandsverbindungen unterbrochen, Inlandsmarkt bestand kaum. 1945 Verdienst 25.- -- 28.- DM in der Woche 1945 Bei Plünderungen im Werk, wurde ein Russe am 15.April erschossen. 1945 Firmierung lautet : Rheinische Gummi u. Celluloid Fabrik US-Administration, Rudolf Mattis,Trustee. 1945 Die Firma hatte nun 450 Mitarbeiter 1945 Seit ende des Jahres wird wieder Spielzeug hergestellt, nur für den Export „ Army Exange Service „. 1945 Nach 1945 kam der niederländische Generalimporteur wegen großer Nachfrage von Schildkrötpuppen auf die Idee schon im Werk die Puppen mit einem Storch zu versehen, wegen der nicht deutschfreundlichen Stimmung in Holland. 1945 – 1948 Wurden Erzeugnisse in die Schweiz geliefert, dafür erhielten sie Lebensmittel. 1946-63 Hr. Josef Brandner, Grapheurmeister ist noch im Dienst. 1946 Im Februar wurde Dir. Carl Scheu an Stelle der Kontrolloffiziere als Custodian vom Büro Military Gouvernement Land Baden eingesetzt. Im Juli folgte Dir. Rudolf Mattis, ernannt vom Amt für Vermögenskontrolle. 1946 Warenpalette der ersten Nachkriegsproduktion: Gummi-Schluhsohlenplatten, Regenmantelfolien, Tassen, Becher, Bestecke, Kämme, Knöpfe, usw. aus Polystyrol, Igelit- Folien für Regenkleidung, Hartgummi-Kästen für Autobatterien. 1947 Wiederaufnahme der Celluloid-Produktion. Von den Puppenmodellen waren dies: Inge, Bärbel, Christel, Strampelchen. Diese wurden auch mit nach Amerika exportiert, bevor sie in Deutschland verkauft wurden. 1947 Begann wieder die Montage der Puppen-Glieder zur Puppe. 1947 Dr. Hamann prakt. Arzt,wohnte einige Zeit im Schildkrötturm. (siehe Bericht Fr. Treiber ) 1948 Bis zur Währungsreform gelang der behelfsmäßige Wieder- aufbau sämtlicher Betriebsabteilungen. 1948-51 Diplom-Ingeneur Engelmann – Bauabteilung 1948 Handwerkerlohn = 1.21 Mark die Stunde 1948 Nach der Währungsreform blieben von 35 % Marktanteilen nur noch 18 % übrig,von Polystyrol + Celluloid Kämmen, 1948 Das 75 jährige Jubiläum wird ohne Festlichkeiten begangen. 1948 gab es eine Skisohlenfabrikation. 1948 Die Sekretärinnen vom Hauptbüro durften keine langen Hosen tragen, sondern einen langen Rock 8 siehe Bericht Fr. Zier ) 1948 (1942) Mai Dir. Angermaier ist auf dem Ehrenfriedhof in Heidelberg beerdigt. 1949 Hr. Lehmann,Grapheur wird pensioniert. 1949 Hr. Brandner wird Grapheurmeister. 1949 Nach mehreren Zusammenstößen mit dem US-Treuhänder des I G –Farben Control Office Frankfurt, Rudolf Mattis, tritt der verdiente Leiter des Unternehmens Carl Scheu in den Ruhestand. 1949 Wiederanlauf der Produktion tech. Gummiwaren, vorerst Schläuche mit Einlagen, später Förderbänder, Spiralschläuche, Dehnungsplatten, Profielschnüre, Formartikel, Gummimetall- Verbindungen. 1949 Am 9. Dezember wurde eine Puppe heraus gebracht, sie hießTheodor steht im Fußballtor „ 1949 Wurde das Bootshaus beim Neckarauer Waldweg mit Karbidschlamm von der Fi. Schildkröt repariert, wegen Geldmangel. 1949-1955 Wurden bei Schildkröt Zigarettenetuis aus Celluloid hergestellt für die Amerikaner, darauf standSouvenier of Heidelberg „ 1949 Herr Podey u. Herr Fiedler verlassen Schildkröt und gründen in Neulußheim die Fi. Plasty. Sie stellen die Petra-Puppe her, ähnlich wie Barbie und Kinderspielzeug. Außerdem geht auch ein Teil der Belegschaft mit, was der Fi. Schildkröt nicht gerade gefällt. 1950 Anschluß an das Ferndampfnetz des Großkraftwerkes Mannh. Eigene Kesselanlage war durch die Überbeanspruchung während des Krieges verbraucht. 1950 Die Eröffnungsbilanz zeigt,dass trotz enormer Kriegsschäden 14 Millionen Mark Bilanzwert, 20 Millionen Mark Gebrauchswert, große Reserven vorhanden waren. 1950 Die Aufwertung der Aktien von 1.000.000.-Mark auf 8.000.000.- Mark 1950-55 Hr.Deidesheimer, Vorarbeiter im Puppenschab – Saal 1950- 67 H. Forker, Verkaufsleiter für techn. Gummiwaren. 1950 Die Puppe Toni + Vroni kommt auf den Markt. 2 kleine Püppchen stehen hintereinander, auf einer schiefen Ebene laufen sie. Gedicht : Vroni trippelt Schritt für Schritt,Toni trappelt drollig mit, auf schräge Fläche uns gestellt, wandern froh wir durch die Welt. Sie entstanden unter Herr Haueisen, ebenso die Ursel usw.
1975 ist er verstorben und im Gorxheimer Tal /Weinheim, auf dem Friedhof beerdigt. In den 1950 er Jahre, im Büro-Hauptgebäude werden 76 Toiletten in- stalliert, diese hat man in den 50er Jahren an das Kanalnetz angeschlossen, vorher war es ein Auffangbecken und musste leert werden. 1950/60 Rütteltest der Augen, mit dem Fahrrad fuhr ein Mitarbeiter mit einer Puppe im Gepäckträger durch das Werkgelände. Waren die Augen nach längerer Fahrt noch fest im Kopf befestigt,dann waren die Puppen verkaufsfähig, andernfalls musste nachgebessert werden. 1951 der planmäßige Wiederaufbau ergibt ein Produktionsvolumen das dem Vorkriegsbestand entspricht, allerdings mit anderen Anteilen der Sparten. 1952 Karl Kühn übernimmt Leitung der Puppen-Abteilung und hat Käthe Kruse überredet mit Schildkröt zusammen zu arbeiten. 1952 Im Dezember werden alle Verbote, denen das Werk aufgrund des Kontrollgesetzes Nr. 9, des Gesetzes Nr. 35 der Alliierten hohen Kommission und anderer Gesetze unterlag, aufgehoben. 1952 Dr. Schweizer Anton-Präsident d. VFR-Fußballvereins und Vorsitzender d. Betriebskrankenkasse 1952 54 Wenn Harald von Bohlen u. Halbach nach Mannheim kam, dann brachte er immer auch andere Leute mit, die ihm dann immer etwas ins Ohr flüsterten, z.B. war dabei ein ehemaliger Generalfeldmarschall von Brauchwitsch und ein Generaloberst von ….? usw. 1953 Hr. Kurt Reinert, Betriebsratsvorsitzender im Aufsichtsrat und Mitglied im Gewerkschaftsvorstand und Bezirksvorstand und Beirat der I G –Chemie u. andere. 1953 Ottomar Gurth ist Chef von Modelleur Haueisen eine Puppe entsteht in 40 Arbeitsgängen. 1953 ab jetzt wird das Celluloid im Nitrierwerk Aschau hergestellt, durch Übernahme der Wasag – Chemie,Stillegung in Neckarau. 1953-63 Fußballmannschaft der R.G.+C.F. hat zur Zeit 120 Aktive. 1953 Kunststoff-Fabrik wurde gebaut 1953 Erste Hauptversammlung ,Wasag-Chemie,Essen wird alleiniger Aktionär der R.G.+C.F.,Fabrikgelände Rheinau wird veräußert. 1953 Hatte Schildkröt schon eine eigene Hausdruckerei 1953 Herr Wollschläger war Druckermeister in der Hausdruckerei und hat auch in der Berufsschule die Schüler unterrichtet. 1954 Wideraufbau und kontinuierlicher Ausbau der Kunststofferzeugung. Zunächst Hartfolien für die Eigenverarbeitung und Rhenalon PVC –Platten für Tiefziehbetriebe. 1954 Hatte die Firma 7 Grapheure 1954 Puppenfabrik beginnt auf PVC (Polyvinylchlorid ) und P E (Polyäthylen) als Rohstoff überzugehen. 1954 Weitere Puppentypen werden hergestellt. 1954 Das Unternehmen hat wieder 2.500 Mitarbeiter, das gesamte Fabrikgelände ist etwa 416.500 qm groß. Man benötigt 45 Minuten, um es zu umrunden, der Weg quer durch das Werk vom Haupttor-Eingang,dauert 15 Minuten.
1954 Die Fi. hat mehrere 100 fabrikhallen 1954 Seit ihrer Gründung im Jahre 1885 war die Wäschefabrik nach der Puppenfabrik jahrzehntelang einer der größten Abnehmer von Celluloid gewesen. 1954 der Umsatz des Jahres 1954 in Höhe von 42,3 Millionen teilte sich folgendermaßen auf : Celluloid 15,3 Millionen = 36,2 % Puppen , 12,3 “ = 29,1 % Techn. Gummiwaren 6,2 „ = 16,6 % Kämme, 5,4 „ = 12,8 % Dauerwäsche, 1,6 „ = 3,6 % Kunststoffe, 1,5 „ = 3,5 % 1954 Gründung der Rhein-Plastik-Rohr GmbH , mit 50 % beteiligt an der Wasag + R.G. + C.F. 1955 Celluloid wurde wegen der Brennbarkeit verboten, denn es enthält Bestandteile,die zur Herstellung von Schießpuler verwendet wurde (Nitrocellulose) Das noch vorhandene Celluloid durfte jedoch noch aufgebraucht werden. Der neue Kunststoff hieß Tortulon und war schwer entflammbar. 1955 Berthold und Harald von Bohlen kamen aus der Gefangenschaft von Russland und kamen dann zur R.G. + C.F. in Mannheim, in die Vorstandschaft. 1955 Die R.G.+C.F. übernimmt die Herstellung von Käthe Kruse Puppen aus Tortulon mit Schildkrötzeichen und gemarktModell Käthe Kruse „ wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten, etwa 70 % der Firmenanteile. Die Puppen wurden mit und ohne Haare, bis ca 1961 hergestellt. Ab 1961 wurden dann Märchenpuppen aus Demifkex hergestellt, weil es aber kein Verkaufsschlager wurde, stellte man die Produktion kurze Zeit später wieder ein. 1955 Am 1.5. hat Herr Benz bei Schildkröt angefangen zu arbeiten in der Puppenabteilung.Hier hat er sich hoch gearbeitet, auch im Import u. Export Geschäft.
1955 Käthe Kruse wollte bei der Zusammenarbeit mit Schildkröt keine Gasaugen sonders gemalte Augen, es kam daher zu Differenzen. 1955 Der Grapheur der Käthe Kruse-Puppen war Herr Philp Winkler. 1955 Herstellung von Hart-PVC Platten,“Rhenadur „ für Entlüftungs- schächte, Behälterauskleidungen, Fotokopiergeräte usw. 1955 Gründung der Rheinischen Polyester-Gesellschaft mbH,Mannh. Neckarau zur Herstellung von glasfaserverstärkten Polyester- Wellplatten nach einer Lizenz der Celanese Corp.of Amerika, New York. Die Herstellung von Lamellen und anderen G F K –Formteilen, sowie von Polyester- Knöpfen schließt sich später an. 1956 Hr.Friedrich Machauer ist Betriebsrat. 1956 Herr Gassner ging nach Amerika zur Ausbildung von PVC-Vinyl-Puppen, Fi. The Sun Rupper + Co,Barberton Ohio USA. 1956 Produktion von Weich PVC –Folien wird aufgenommen. 1956 Besuchen eine Abordnung afrikanischer Importeurinnen die Warenfabrik. 1957 Clown Turni ist im Programm 1957 Fr. Biemann absolvierte damals einen Kurs bei Schildkröt für Puppen-Reparaturen. 1957 Am 10. August Hochzeit von Harald von Bohlen und Halbach mit Dorothe Hillringhaus, Medizinstudentin, im Wuppertaler Rathaus. 1957 Hr.Kurt Reinert, Versandleiter und Lagerverwalter der neuen Kunststoffabrik. 1957-58 Hr. Rudi Ullrich, Einsatz bei der Tochtergesellschaft General – Plastics in Teheran, 1959 von Januar – Juli bei Tochtergesellschaft J.Kofods-Fabrik in Koge –Dänemark. 1958 Die Kunststoff-Fabrik wird mit 16,7 Millionen die umsatz- stärkste Abteilung. 1958 das Oppanol Folienprogramm der BASF wird ende des Jahres übernommen. Die produktionstechnischen Voraussetzungen waren gegeben durch die Übernahme der chemisch.-technischen Fabrik Hemsbach a.d. Bergstraße die bereits seit 1953 Polyisobutylen zu Dachfolien verarbeitet. 1958 Stillegung der Abteilung Dauerwäsche wegen mangelnder Nachfrage, Umsatz nur noch 769.000.-Mark. Zum Jahresende Liquidierung der Rheinischen-Polyester-Ge- sellschaft mbH.Das Produktionsprogramm in Wellplatten wird auf Hart-PVC (Rhenoplast-Platten gefertigt ,nach dem Colombo-Ver- fahren)umgestellt. 1958 Die Knopf-Fabrikation wird durch die Celluloid-Fabrik über- nommen. 1958 Wurden z.B. Schmuckketten für Afrika hergestellt in der Abteilung Jazz. 1958 Vom 1. Februar wurde die Fi.Jeris-Kofoed ( Koge ) Spielzeugfabrik von der R.G.u.C.F. übernommen. Das Werk wurde auf 3 weitere Filialen erweitert und hatte 100 Mitarbeiter.Es wurden Latex-Pupp. u. Tiere hergestellt, für den skandinavischen Markt. 1958 Der Tischtennisball Olympia-Super-Selekt 3 Sterne von Schildkröt, wurde bei den Weltmeisterschaften im März 1959 ausgewählt. 1958 Ab Januar erscheint alle 2 Monate eine Zeitschrift für kleine Puppenmütter „ Die Schildkrötpost „ Kinder können Fragen stellen, was ihnen gefällt oder nicht und was sie wissen möchten. Karin von Schildkröt gibt Antwort. 1958 Schildkröt bringt den Verkaufsschlager Hula-Swing(Hula-Hup) ins Programm (selbst hergestellt ) 1959 am 1.7. werden Kammfabrik u. Puppenfabrik zur Warenfabrik zusammengelegt. 1959 Kunststoffachmesse in Düsseldorf, 150 qm Ausstellungsfläche und neue Produkte: 27 verschiedene Kunststoffe z. B.= erste Lichtplatte aus Hart PVC,z.B. Celluloid,Hart-PVC-Folien, Lebensmittel-Verpackungen, tchn.Füllgüter, zur Schallplatten- Herstellung u s w. 1959 Die Wasag hat in Theheran, in der Hauptstadt v. Iran , eine Tochter die „ General Plastic Ltd.“. Diese sollte auch Puppen herstellen, Herr Ullrich Rudolf war 1959 dort, für die Firma unter- wegs. Zur Zeit regierte Mohamed Rezo Schah Pahlevi . Weiteres ist nicht bekannt, siehe der Mitarbeiter Nr.29 Dez.1959. 1959 15.1. wurde Jakob Weidner beehrdigt, war bei Feuerwehr von 1.3.1912 – 1949, Kommandant. 1959 in der Hör-Zu-Ausgabe Nr.45 werden die Leserkinder zur Teil- nahme an einem Preisausschreiben um 1000 Schildkrötpuppen aufgerufen, siehe der Mitarbeiter Nr. 29,Dez. 1959. 1959 Umsatz des Unternehmens 70,8 Millionen DM. Mit Jahresanfang beginnt die neu geschaffene „ Bauplastik-Abteilung „(später Verkaufsabteilung KIB) ihre Vertriebs- tätigkeit für die Produktionsgruppen Kunststoff-Folien und Kunst stoffplatten für das Bauwesen. Haupttätigkeitsgebiete sind Flach- dach und Abdichtung. Die Tätigkeit dieser Abteilung weist in den folgenden Jahren die stärkste Expansion auf.Ihre Erfolge werden bestimmend für die spätere Entwicklung in den 70 ger Jahren. 1959 Schildkröt übernimmt 70 % Kapitalmehrheit von Käthe Kruse, Donauwörth,Spielwarenfabrik. In den späten 70 ger Jahren Rückkauf der 70 %. 1959 Hula-Hopp-Reifen mit weltweitem Erfolg 1959 Von Käthe Kruse wurden 70 % Kapitalmehrheit übernommen. 1959-60 Die Zweigstelle in Dänemark, in Köge bei Kopenhagen musste Herr Raul auf Vordermann bringen, sie hieß Koffötz, denn sie hatte 1 000 000 DM Schulden. Danach wurde sie von Schildkröt gekauft. 1959 kam Herr Mildenberger in die Firma, vorher war er bei Salamander-Schuhbranche. 1966 verließ er die Fi. und ging zu Fi. Obleka-Spielzeugbranche. 1959 Zweigwerk Hemsbach wurde von R.G.+C.F. hinzu gekauft. 1960 Stillegung des Blashauses.

 

 

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Johannes & Silvia Schnelle