Cellba Namen:

 

Namen:

 

In den Cellba – Katalogen sind die Puppen nur mit einer Artikelnummmer aufgeführt, weder den Jungen noch den Mädchenpuppen sind Namen zugeordnet.

Ausnahmen: Helga, die Puppe mit der entzückenden Zopffrisur“, ist im Katalog von 1937 als Neuheit angekündigt. Den damals modischen Namen „Helga“ suchten Cella – Maiarbeiterinnen für die Puppe mit den Affenschaukeln aus. 

Nach dem Krieg erscheint auch sie nur noch unter einer Artikelnummer.

 

Gretchen“, eine Puppe im Sortiment ab 1939, hat ebenfalls Zöpfe, die über den Kopf geflochten sind. 1954 ist der Namen verschwunden, die Puppe trägt eine Artikelnummmer.

 

Die Stehpuppe „Eierliesel“ mit den steifen Beinen, den Schielaugen und dem gehäkelten Eierrock erscheint später ohne Namen. Die „Liesl“ von 1958 ist eine ganz andere Puppe: sie hat bewegliche Arme und Beine, einen schlanken Körper und trägt eine Kunsthaarperücke. Weiter Namen werden bis in die späten 50er – Jahr nicht vergeben. Dann plötzlich taucht eine ziemlich verwirrende Fülle von Namen auf.

 

Man findet eine Gudrun, Iris, Gabi, Ingrid, Hanni, Gerda, Elfie, Traudel, Astrid, Marion, Giesel, Beare, Rita und Marietta, einen Fridolin, Till und Peter. Zu diesen Modenamen der 50er – Jahren kommen noch weiter hinzu: Conny, Joe, Josy, Jim oder Sweety verraten den amerikanischen Einfluss im Nachkriegsdeutschland.

 

Unweit der Cellba-Puppenfabrik lag die Kaserne Babenhausen, in der bis 2008 Angehörige der amerikanischen Besatzungsmacht mit ihren Familien stationiert waren. Viele von ihnen gehörten zum Kundenkreis de Cella, und so manche Puppe wanderte mit ihnen aus, nicht nur nach Amerika. 

 

 

 

Helga

Cellba 

 

 

Eierliesel

Cellba

Gretchen

Cellba

 

 

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Johannes & Silvia Schnelle