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Werksgeschichte der Firma Schildkröt 1960 - 1970

 

 

 

 

 

1 960 er Jahren gab es auch Märchenschallplatten von Schildkröt. z.B. = Der Struwwelpeter, Rotkäppchen, Hänsel und Gretel. 1960 – 70 Bekamen Mitarbeiter der Schildkröt 8.- DM Maigeld. 1960er Jahre Werbegeschenke: z.B. 1 Bronzeschildkröte, groß wie eine Hand mit 1500 gr. bekamen Geschäftsleute oder Vorstände geschenkt. Metermaß in einer kleinen Schildkröte von 1 Meter länge, in kleiner Obstschale, Notizbücher, Anstecknadeln in Gold u. Silber mit kleiner Schildkröte bei Jubiläen, Uhr an Halskette oder als Armbanduhr usw. 1960 Pumukl hat Fr, Ellis Kaut erfunden und wurde bei Schildkröt verkauft.Siehe auch Internet. 2011 wurde sie 90 Jahre alt. Der Todestag von Fr. Kaut Sep. 2015, sie hat in München gewohnt. 1960 Am 7.3. hat Herr Mildenberger mit Peter Frankenfeld korrespondiert wegen einer Weltraumrakete für sein Programm. 1960 er Jahre liefert die Firma Karl in Leimen Augen, Federn und Stimmen. 1960 er Jahren wurden für französische Firma Anstecker aus bunten Materialien hergestellt, Blumen, Fische, Gesichter, Autos usw., auf der Rückseite mit silberner Ansteckklammer darauf stand „ Lea Stein-Paris „ 1960 er Jahre,Joy Fleming geb. 15.11.1944 war bei der R.G. u. C.F. in Bau 1911 beschäftigt mit Frau Seitz als Vorarbeiterin. Im Däpfhäusel spritzte ihr beim bearbeiten der Beisringe eine Flüssigkeit ins Auge die sehr brannte. Vor lauter Aufregung fragte sie Frau Seitz, ob sie jetzt ihr Augenlicht verliert. Sie hat die Augen mit Wasser ausgespült, dann war es besser. Sie kam auch immer aufgedonnert zur Arbeit. 1960 er Jahre, eine Bronze Schildkröte so groß wie eine Männerhand wurde an gute Kunden vom Vorstand verschenkt. 1961 Hr. Klotz , Chef der Kammfabrik. 1961 z.Z. Hr. Kothe, ist Chef der Energie-Kontrolle 961 z.Z. Hr. Direktor Thurban 1961 z.Z. Hr. Klotz Chef der Kammfabrik 1961 z.Z. Hr. Graupner Chef der Werkstätten 1963 Gründung der Tochter-Firmen „Spezial-Kleider,Altlußheim,GmbH und Schildkröt-Klemmer Tischtennis GmbH.“ Zulieferbetriebe der Puppenfabrik. 1962 Im Dezember wird bei Schildkröt eine Puppenklinik für def. Puppen eingerichtet. 1962 Dir. Schmidt ist Vorstand des Werkes. 1962 Als Barbie von Schildkröt heraus kam, konnten die Kinder an die Firma schreiben und Frau Susanne Cabalza, Ma. Neckarau Postfach 163-164 schickte Prospekte und gab auf Fragen Auskunft. 1963 Hr. Kallen ist ausgeschieden. 1963 Bei der Schließung der Bläserei hing vor dem Eingang eine kleine schwarze Fahne mit einem Puppen-Körper. 1963 Gründung der nordamerikanischen Vertriebsgesellschaft American Tortoice New Jork und der französischen-Vertriebs- Gesellschaft Tortue Franc Compiegne.“ 1964/68 Herstellung und Vertrieb der Barbi Puppen mit Schildkrötzeichen am Hinterkopf, nach dem Vorbild von Tressy u. Firma Matell, in Zusammenarbeit mit der Firma America-Character, New Jork Barbie= Babsy 23 cm 14,75 DM Gaby 31 cm 14,75 DM Kessy 31 cm 9,75 DM Bis 31.12.1968 siehe Anhang 1962 Am 2.1. wurde das Lohnscheinverfahren in der Warenfabrik eingeführt (Auswertung der durch Lochkartenmaschine von der Brutto-Lohnrechnung) 1962 Hr.Theodor Keilbach, Fabrikationsmeister in der Gießschleuder- anlage. 1962 Am 1.10. wurde eine neue Montagehalle errichtet für die Warenfabrik 60 m lang + 25 m breit, mit 2 Fließbändern von 35 m länge. 1962 z.Z. Hr. Forker,Prokurist d. Gummi-Abt. 1962 z.Z. Hr. Acker Leiter der Hartfolien-Abteilung. 1963 Hr. Dr.Grassel, jetzt Vorstandsmitglied der Gummi+ Cell. Fabrik 1963 z.Z. Hr. Direktor Kox 1963 Dauerwäsche-Abteilung wird aufgelöst 1963 Haueisenehrung für 40 jährige Treue zu Schildkröt 1963 Als einzige Abteilung bei Schildkröt wurden in der Friseurabteilung einheitliche Kittel getragen.1 Woche rot, dann blau, dann rosa, immer im Wechsel. Die Abteilung hatte 16 Mitarbeiterinnen. ( siehe Bericht Fr. Elm ) 1964 Hr. Horst Schmidt von Warenfab. wurde zum Meister ernannt, von Bau 1022. 1964 Hr. Hinz Kox noch im Amt 1964 Hr. Walter Caroli erhielt Handlungsvollmacht f. Einkauf. 1964 Hr. Willi Weinkötz –Finanzbuchhaltung erhielt Bankvollmacht. 1964 Hr. Karl Weidmann,Cell.-Fab. wurde zum Meister ernannt. 1964 Hr. Josef Brandner, Grapheurmeister kam in die Entwicklung. 1964 Hr. Forker wurde Prokurist. 1964 z.Z.Hr. Acker, Betriebsleiter der Kunststoff-Fabrik. 1964 z.Z. Frau Susanne Vögely, Sekretärin von Hr. Fromm. Chef der Pup. Abt., 40 Jahre i.Fabrik, ab 1.6.1924. 1964 Frau Susanne – Cabalza hat den Prospekt für Babie-Puppen den Kindern geschickt und ihre Post beantwortet, Tante Patty für Schildkrötpuppen. 1964 Kontakt mit der Kaufhauskette Woolwoth. 1964 Puppen wurden im Heidelberger Frauen-Gefängnis 2 Fauler Pelz „ eingekleidet, auch Tennisbälle,Schläger Netze wurden sortiert u. Verpackt, laut Aussage von Herr Wette. 1964 Mußte Frau Hauck eine Vitrine dekorieren für Babies, die ins Programm aufgenommen wurden. 1964- 68 Eduscho-Püppchen im Programm. Es waren 3- Stück, ein Junge hieß Ed,ein Mädchen hieß Uschi, das dritte ein Junge hieß O alle bunt bemalt. 1965 Umsatz des Unternehmens erstmals über 100 Mill. DM 1965 Neuaufnahme von PVC –Bällen 1965 am 15.Okt. wird der neue Betriebsrat gewählt. 1.Vorsitzender Alfred Reichwein, 2.Vorsitzender Hr. Alwin Bühler. 1965 100 Millionen Umsatz-Grenze erreicht 1965 Am 10. Dez. bei der Jubilarfeier gibt Dirk Kox bekannt, daß die Rheinische ab 2.1.1966 umbenannt wird in Schildkröt AG., vormals Rheinische –Gummi u. Celluloid-Fabrik, Mannheim. 1965 wurden für 50 Jahre Betriebszugehörigkeit eine goldene Ehrennadel verliehen, 21 silberne für 40 Jahre, Armbanduhren und Ehren-Urkunden. 1965 er Jahre: Pumuckl wird zum Verkauf angeboten mit Verpackung von Schildkröt. 1965 er Jahre : Sesam-Fingerpuppen Ernie u. Bert werden im Programm geführt. Eduscho-Figuren 3 Stück aus Hart PVC sind im Programm : 1.Figur= ED-Junge, 2.Figur= usch-Mädchen, 3.Figur=O-Junge 1966 jetzt Schikldkröt AG 1966 Dr. Hans Jürgen Kessler wurde zum stellvertretenden Vorstands- mitglied berufen, geb. 18.2.1928 in Essen. 1966 Vorstand war Heinz Kox, später wurde Hans Jürgen Kessler sein Nachfolger. 1966 z.Z.sind 560 Ausländer bei Schildkröt beschäftigt, weitere 170 sollen eingestellt werden. 1966 Werk Hemsbach braucht bis mitte des Jahres 90 zusätzliche Arbeitskräfte, das bedeutet, daß von 300 Beschäftigten 210 Spanier tätig sind. 1966 Mitarbeiter jetzt 2200, davon sind 560 Ausländer = 25 % 1966 Am 31.12. Kündigung der Kooperation durch Mattel. Schildkröt war an einer engeren Zusammenarbeit nicht inter- essiert. Mattel übernahm in Babenhausen die Puppenfabrik Celba,Schöberl und Becker. Von den leerstehenden Hallen aus Vertrieb Mattel ihre eigenen Barby-Puppen in ganz Deutschland. 1966 Die Schildkröt tritt als persöhnlich haftender Gesellschafter in die Trix KG, Nürnberg ein, vereinigte Spielwarenfabriken,Ernst Voelk KG.Vertrieb von Eisenbahnen,Schienen und Zubehör. 1966 Die Firma hat nun 3.400 Mitarbeiter. 1966 Bekam Schildkröt den Bruntepreis in Stockholm-Schweden. 1967 z.Z.Hr. Weitkamp, Ausbilder von Elektriker u. Feinmechaniker 1967 z.Z.Hr. Kaiser von Expedition + Warenfabrik 1967 Bonanza wird auch Sonntagsnachmittags im Fernsehen gezeigt. 1967 Minikids werden produziert u. ins Programm genommen. 1967 -72 War Fr.Böhnisch Werbeleiterin. 1967 Hat ein evangelisches Kinderheim mit Schildkröt zusammen gearbeitet, Puppenteile u. Spielzeug wurde nach Anlieferung von den Behinderten bearbeitet. 1967 Die Expedition und Warenfabrik leiden unter Raummangel, deshalb war in Krefeld ein Außenlager mit 3 Zirkuszelten,die jetzt abgebaut wurden, weiter hat sie 12 große Arbeitssäle und ca. 15 Ausweichstellen innerhalb des Werkes. 1967 z.Z.Hr. Heyden, Betriebsingeneur der Warenfabrik. 1967 Die Millionste Puppe-Schlummerle lief vom Band, deshalb wurden 200 Waisenhäuser damit beschenkt. 1967 Täglich könnten 10.000 Puppen das Werk fix und fertig verpackt verlassen.. 1967 Zur Konzentrierung der Invesitionsmittel erfolgt die Einstell- ung der Gummi-Fabrikation. Die Gummi hatte hauptsächlich Schläuche aller Art, Profil- Schnüre, Gummi-Metallverbindungen, Dichtungsplatten und Form- Artikel hergestellt. 1967 hatte Schildkröt 140-150 Puppen im Programm, ebenso viele Kleidermodelle 1967Schließung der Gummi-Abteilung, 270 Beschäftigte werden freigesetzt. 1967 Hatte die Firma 560 Ausländer beschäftigt, Männer und Frauen. 1967 Der Ludwigshafener Hauptbahnhof wurde mit Rhepanol-BA- Folie v. Schildkröt abgedichtet, Bodenwanne, Seitenwand und Decke wurden miteinander verschweißt. 1967 z.Z. Hr. Direktor Thurban 1967 z.Z. Hr. Schulz ist Betriebsleiter der Gummi-Abt. 1967 Tortulit, ein in eigener Regie hergestellter Werkstoff wird vorge- stellt. Das Neue auf d. Basis Acetylcellulose geschaffene thermoplastische, schwer entflammbare Material ist geeignet, an die Stelle des feuergefährlichen Celluloid zu treten. Außerdem ist es nicht so leicht zerbrechlich als Celluloid. 1967 Wurde die alte Dampflok von 1919 ersetzt durch einen Unimok. Ein 2 Wegefahrzeug Typ 406, ein blau gestrichenes, gedrungenes Kraftpaket mit 6 Zylinder Dieselmotor. Er konnte 300 Tonnen ziehen auch mit 5 % Steigung, er hatte 70 PS, 8 Vorwärtsgänge und 4 Rückwärts gänge. Er hatte gummibereifte Räder und 8 Stahlrollen für die schienen. Damit sein Eigengewicht schwer genug war,hatte er einen Eisenklotz von 1,5 Tonnen, Gesamtgewicht 5,5 Tonnen. Er konnte auch zum Schneeräumen eingesetzt werden und zum Salzstreuen. Er löste die alte Dampflok ab.Im Monat zog er 1876 Waggons durch das Werk. Dies ergibt eine Länge von einem Güterzug von Mannheim Hauptbahnhof bis zum Bahnhof Heidelberg. Er war in Betrieb, bis das Werk geschlossen wurde. 1968 Kurzfristige Werbekampagne mit Fi. Lego. 1968 z.Z. Bau 1002 Warenfabrik standen 3 Gießschleudermaschinen 1968 ab 1.10. Hr. Gassner, zum Oberingeneur ernannt. 1968 ab 1.10. Hr. Walter Vogt –Sicherheitsingeneur 1968 ab 1.10. Hr. Hans Joachim Braun,Oberingeneur übernimmt die Leitung der Hauptabteilung techn. Planung und Steuerung. 1968 ab 1.10. Hr. Karl Wachauf, Ingeneur, wird mit Sonderaufgaben des Vorstandes im techn. Bereich Schildkröt AG beauftragt. 1968 ab 1.10. Hr. Albert Strunck , Ingeneur, übernimmt Leitung des Werkes Hemsbach als Betriebsleiter. 1968 ab 1.10. Hr. Fritz Bulda, Ingeneur, übernimmt Leitung der techn. Abteilung des Werkes Hemsbach. 1968 Ausschaltung des Großhandels und Lieferung direkt an den Einzelhandel (das war ein Fehler, wie sich später herausstellte) Direktkontakt mit Firma Woolworth. 1968 Die Fi. Woolworth verkauft nun Schildkrötpuppen ohne Schildkrötzeichen in ihren Filialen. 1968 ab 1.10. wird Frau Piechullek vom Versand und Betriebsfür- sorgerin 1 X wöchentlich eine Sprechstunde abhalten. 1968 ab 1.10. werden Angehörige, die zu Hause nicht mehr kochen können, auf Wunsch durch einen Mahlzeitendienst auf Rädern, mit Mittagessen versorgt. 1968 Kommt Bonanza und Minikids ins Programm 1968 Schließung der Gummi-Ableilung 1968 Am 1.Oktober übernimmt Fr.Dr.med. Schlotter die mediz. Betreuung der Belegschaft und Fr. Piechullek übernimmt die Betriebsfürsorge 1 X in der Woche-Mittwoch nachmittags. 1968 Am 2.Februar besuchte der Innenminister von Baden- Württemberg Walter Krause die Schildkröt. 1968 Baebie-Artikel in der Mitarbeiter Nr. 66/8. 1967 Seite 11 1968 Schildkröt stiftete 13.000 DM für die Aktion Sorgenkind 1968 – 69 Hat Hr. Werres die Werkzeitung für Schildkröt geschrieben und hatte 56 Leute unter sich, Redakteure, Druckerei, Sekratärin usw. 1971 machte er auch die Braas-Zeitung, Auflage monatlich 1400 Exemplare 1982 ging er in Rente u. machte noch 10 Jahre freiwillig d. Zeitu. 1969 Erwerb der Puppen-Fabrik Bella S A in Perpignon an der französisch-spanischen Grenze mit 500 Beschäftigen. 1969 Organisatorische Trennung der Sparten Halbteuge und Fertig- waren. (bisher Teilung der Werksleitung in techn. und kauf- männische Sparte ) 1969 Wurden beim Tunnelbau bei Basel und Solothurn Schildkrötfolien verwendet. 1969 Hat Fr. Sankt-Johanser,Werbeabteilung mit Bill-Ramsay Werbespots gedreht, auch mit Conny-Froboes. 1969 Bill Ramsay machte die Werbung für Minikids im Filmstudio Piepenbrok, Ma. Feudenheim mit r. Böhnisch. 1970 Herr Gassner verließ die Fi. und ging zur Fi. Schleich in Schwäbisch Gmünd, Kleinspielzeug 1972 kam er zur Fi.Lamy-Heidelberg, Hersteller v. Füllhalter und Schreibgeräte. Am 27.12.1979 verstarb er mit 59 Jahren. 1970 Die Uhren zum Arbeits-Jubiläum wurden bezogen von der Zenker in Ma.Neckarau, zuvor von Pforzheim. 1970 Im Konstanzer Aufnahmestudio wurde unter Leitung von Frau Sankt Johanser der Koffer von Roberto Blanco gestohlen. 1970 Bau einer neuen Fertigwaren-Expedition mit 6.000 qm Grund- fläche. Rechtliche Trennung der Sparten in 2 Firmen : Schildkröt Kunststoffwerke AG und Schildkröt Trix Spiel- waren GmbH. 1970 -85 Herr Reichwein Alfred leitet die Kantine in eigener Regie. 1970 Massenentlassungen bei der Schildkröt AG. 1970 Wurde im gesamten Werk eine neue Schließanlage eingebaut. 1970 er Jahre ging die Fi. Rheinplastik von Schildkröt nach Ma.Friedrichsfeld in die Fi. Friatek über. 1970 Wurden für die amerikanische Fi. Remington Karteikarten, Karteikartenreiter,Klarsichtfolien usw. hergestellt.Auch Mappen im Hochfrequenzverfahren. 1973 benötigte die Fi. weniger u. stieg aus dem Vertrag aus. Sie musste deshalb 33 Milionen Strafe zahlen. 1970 Wurden Schwimmpuppen mit elekt. Motor hergestellt und auch ein Tauchboot.

 

 

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Johannes & Silvia Schnelle