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Schildkröt Serie 350

 

 

 

 

 

Modell der Serie 350

 

entstand gegen Ende der dreißiger Jahre.

Wurde bis in die fünfziger Jahre produziert, auch als Tortulon – Kopfmodell für die Puppentypen Ingrid und Margit.

 

Die frühen Kurbelglattköpfe der Serie 300, deren Grundform vor 1933 entstand, sind mit der Schildkröt in Raute (altes Zeichen) gemarkt, während die späteren Modelle,deren Grundform nach 1933 entstanden, mit der neueren Schildkröte in Raute gemarkt sind. Außerdem wurde den Vorkriegsmodellen meinst die entsprechende Seriennummer mit eingeprägt. Bei den Nachkriegsmodellen aus Celluloid fehlt die Seriennummer meist, während die späteren Torutlonmodelle wieder mit Kopfmodell Serie 350 gekennzeichnet wurden.

 

Das Kopfmodell der Serie 350 gab es in unterschiedlichen Größen, (Größenangabe entspricht der Gesamthöhe der Puppe).

Von Größe 25 bis 56 cm, in unterschiedlichen Ausführungen: als Glattkopf mit schräg abgeschnittener Kopfkrone und unterschiedenen Perücken aus Echthaar, Mohair oder Kunsthaar mit Zopf, Locken – oder Bubikopffrisur, mit fleischfarbig glänzenden oder fleischfarbig mattiertem Hautton, auch als MiBlu – Ausführung, mit feststehenden Glasaugen, meist aber mit beweglichen Schlaf oder Schelmenaugen mit Wimpern und mit nach Modell unterschiedlich gestalteter Mundmodellierung.

Die Schildkröt – Kurbelglattköpfe der Serie 300 – 350 waren teilweise ein Zulieferartikel für andere Puppenfabriken und wurden von diesen als billigere Ausführung auf Stoffkörper mit beweglichen Scheibengelenkarmen aus Stoff oder anderen Material oder als teure Ausführung aus voll beweglichen Compostion – Stehbabykörper oder Walterhäuser Kugelgelenkgliederkörper montiert. Anderseits verwendete die Rheinische diese Köpfe aber auch selbst und setzte die frühen Modelle auf den Kleinkind Stehbabykörper von 1925, die späteren Modelle auf den neueren Stehpuppenkörper von 1938.

 

Anfang der fünfziger Jahre wird das „350“ - er Modell wider verwendet und zwar unter der Bezeichnung „Ingrid“ und „Margit“, 1954 wird die Seriennummer „351“ in Größe 45 mit Schelmenaugen als Geschmacksmuster geschützt.

 

 

Auch Rolf Wernicke beliefert als Großhändler die Puppenkliniken bis nach 1963 mit Celluloid – Ersatzköpfen und – Gliedern der Marke „Schildkröt“. In den 90er Jahren stellt Rolf Wernike KG Puppen aus Vinyl her.

 

 

 

 

Schildkröt König & Wernicke

Schildkört König & Wernicke

 

 

Logo König & Wernicke

König & Wernicke Logo nach 1945

 

König & Wernicke GmbH

Puppenfabrik, Waltershausen/Thüringen

Celluloid Puppen 1929 – 1950

 

Im Jahr 1912 gründelte Max Koenig und Rolf Wernicke eine Puppenfabrik in Waltershausen. Zuerst wurden Gelenkpuppen, Sitz – und Stehbabys mit Biskuitköpfen, aber auch verschiedene Puppenartikel fabriziert.

 

1926 gelang es der Firma, sogenannte „Cellonwachsköpfe“ nach eigener Ausführung herzustellen. Die aus durchsichtigen, wachsartigen Celluloid gefertigten Kurbelkopfrohlinge bezog

K & W von der Rheinischen Gummi- und Celluloidwarenfabrik. Die Rohlinge wurden dann von Koenig und Wernicke weiterverarbeitet, indem sie von innen mit einer Farbschicht bestrichen wurden, damit sie nicht mehr durchsichtig waren, sondern ein rosiges Aussehen erhielten.

 

Ab 1927 wurden den Cellowachsköpfen dann noch große blaue Reflexaugen eingesetzt. Es handelt sich hierbei um Augen die dem Betrachtens stets anschauen, gleichgültig ob er rechts, links oder davor steht. Die Cellowachskurbelköpfe sind Kopien des Beiskuitmodells Nr. 98 von K & W. Sie haben alle die Seriennummer 298 und wurden nur bis 1935 hergestellt. Außer die Seriennummer befindet sich auf allen Köpfen die Doppelsignierung „K & W“ und „Schildkröte in Raute“ (altes Zeichen). Die dazugehörigen Compositionsitz – und stehkörper sind meistens mit der K & W – Marke gestempelt.

 

1929 meldete die Firma ein Patent für die Befestigung auswechselbarer Puppenstimmen in Celluloid Köpfen an. Nach dem zweiten Weltkrieg änderte die Form ihres Markenzeichen

und produzierte nun auch Gancelluloidpuppen mit, Kugelgelenkgliedern. (700er Serie). Nach 1955 entstanden Puppen aus den Celluloid ähnlichen Kunststoffen Cellidor und Tortulon. In den fünfziger Jahren wechselte die Firma von Waltershausen nach Dornstetten im Schwarzwald. Nachfolger Rolf Wernicke belieferte als Großhändler die Puppenklinken bis nach1963 mit Celluloid Ersatztköpfen und - Gliedern der Marke „Schildkröt“. Später wurden von der Rolf Wernicke KG Puppen aus „Nicaput“ Vinyl - Hartgummiköpfe hergestellt.

Bis in den siebziger Jahren blieb eine enge Kooperation zwischen Schildkröt der Koenig & Wernicke Nachfolgefirma bestehen.

 

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Johannes & Silvia Schnelle