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Schildkröt - Puppen


                                                                     Schildkröt - Puppen
Nachdruck des Katalogs Rheinische Gummi- und Celluloid-Fabrik
März 1913  Puppenabteilulng und Firmengeschichte
Schroeder´s Sammler Buchladen Düsseldorf
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Schildkröt - Puppen Nachdruck Katalog, Rheinische Gummi und Celluloid-Fabrik
Schröder´Sammler Buchladen Düsseldorf
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Schildkröt Puppen Nachdruck

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                             Zelluloid - Puppen sammeln 

                                 Angelika Lipinski

                            Verlag Laterna magica 1986    

                                 

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                         Puppen und Spielzeug aus Zelluloid

                                       Sabine Reinelt

                       Handbuch der deutschen Fertigung

                         Weingarten Kunstverlag 1986

                                        

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                                                  Das  große Schildkröt - Buch 

                                                   Celluloidpuppen von 1896 bis 1956

                                                    Jürgen & Marianne Cieslik

                                                    2. Überarbeitete Auflage 2004

         

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Das große Schildkröt - Buch

Jürgen & Marianne Cieslik

Marianne Cieslik Verlag 1986

Celluloid Puppen von 1896 bis 1956

Autorisierte Ausgabe der Schildkröt - Puppen GmbH

                          

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Schildkröt Puppen Katalog 2011/12

 

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                              Die Geschichte der Schildkröt-Puppen

Die "Rheinische Gummi- und Celluloidwaren-Fabrik, Mannheim Neckar" ist unmittelbar mit dem Siegeszug der Celluloid - Puppe verbunden.  Ab 1896  wurde bei der "Rheinischen " produziert; andere, ausländische Firmen hatten Celluloid - Puppen schon früher in ihrem Verkaufsprogramm. Es blieb der "Rheinischen " vorbehalten, die rationellen Herstellungs - Methoden aus zu tüfteln und damit ein billiges Spielzeug auf dem Markt zu bringen.

3. April 1873: in Mannheim, wird die "Rheinische Hartgummi Waren-Fabrik gegründet. Zu den Unterzeichnern des Vertrages gehören das Bankhaus H.L Hohenemser & Söhne, die Geb. Lenel und Julius Friedrich Bensinger. Die neue Aktiengesellschaft soll sich mit der"Erzeugung und dem Verkauf von Hartgummi" beschäftigen.

Es ist die Zeit der Gründerjahre. Überall in Europa schießen neue Unternehmen aus dem Boden; meist verschwinden sie wieder genau so schnell wie sie geschaffen wurden. Doch dieses frisch aus der Taufe gehobene Unternehmen wird keine von diesen Eintagsfliegen sein. Es wird zu einem mächtigen Konzern wachsen und später einmal eine weit über hundertjährige Geschichte vorweisen können.

Friedrich Bensinger und sein Freund und Mitarbeiter A. Levy setzen auf ihr handwerkliches Können: die übrigen Gesellschafter sind "nur" die Geldgeber. Ihr Kapital ist gut angelegt: in den ersten Jahren produziert die junge Firma Frisier- und Schmuckkämme und Schmuckgegenstände. Über Export werden fast alle Länder Europas mit ihren Erzeugnissen beliefert.

Der Aufschwung wird in 1885, durch einen Großbrand zunichte gemacht. Das ganze Werk wird in Schutt und Asche gelegt. In der Jubiläumsschrift zum 50 jährigen Bestehen des Unternehmens heißt es dazu: " So widersinnig es auch klingen mag, darf heute doch gesagt werden, das erst diese Brandkatastrophe den Boden schuf, auf welchem sich die Werke und ihre Unterabteilungen in voller Selbstständigkeit nach ihren eigensten Bedürfnissen entwickeln und ausbreiten konnten."

Wichtige Vorbemerkungen

  • bei Schildkröt-Puppen aus hauseigener Produktion sind bis etwa 1940 Kopf, Körper und Glieder immer aus Celluloid. Andere Materialien wurden nicht verarbeitet.

  • sämtliche Modelle gibt es in fleischfarbig. Sie sind auch in schwarz und/oder braun hergestellt worden, wenn eine lohnende Stückzahl in Auftrag gehen konnte. Dabei unterscheidet man in sich oder nur an der Oberfläche gefärbtes Celluloid.

  • die Ausführungen des Materials können unterschiedlich sein: dünn oder extra stark. Eine Spezial-Ausführung ist möglich: mattiert.

  • der Begriff "Celluid" wird als Celluloid - Ersatz um 1904 von Schildkröt geschützt. Er wird nur für den US-Markt verwendet. Für die Umbenung gibt es vermutlich zwei Gründe: Schildkröt durfte das Wort "Celluloid" in der USA nicht verwenden, weil es dort unter Markenschutz stand oder man wollte von der verbreiteten Angst der Feuergefährlichkeit ablenken, die mit dem Wort Celluloid verbunden ist. In einem US-Katalog von Marshall Field & Company aus dem Jahre 1914 werden hunderte von Puppen von Schildkröt unter "Celluid" angeboten, zwar ohne Hinweis auf den Hersteller, aber mit dem aussagekrätigen Satz "Celluid ist in jeder Beziehung dem Celluloid ebenbürtig." Viele Köpfe, ganze Puppen und bemalte Figuren sind aus "Celluid" hergestellt. Einige GM - Eintragungen sind direkt mit dem Begriff verbunden. Auch das Etikett von "Bebi N"  um 1920 trägt noch diesen Zusatz.

  • alle Kopfmodelle die ab 1926 auf dem Markt waren, sind auch in der Miblu-Ausführung (Miblu = Milch und Blut) möglich. Das Miblu-Celluloid wirkt wachsartig durchscheinend und ist mit vornehmer Gesichtsbläse gut beschrieben. Es sollte die menschliche Hautfarbe besser zur Geltung bringen. Das wurde erreicht durch die Einfärbung mit cremigweißer Farbe die leicht grün wirkte. Eine zusätzliche rote Tönung sehr schnell ihre Wirkung, so das es heute Miblu-Puppen gibt, die grünlich aussehen. Wichtig: diese Miblu-Köpfe sind häufig schon in der Fabrik auf normal fleischfarbene Körper montiert worden.

  • 1938 kommt der Kunststoff "Rhenalon" auf, aus dem kleine Püppchen gepresst werden. Anfang der 50er Jahre wird dieses Material unter der Bezeichnung "Rhenanit" verwendet (die Abkürzung Rh ist in den Katalogen als Hinweis zu finden). Puppen aus "Tortulon" sind mit enem T oder "Tortulon" gekennzeichnet.

  • Celluloid kann sich, je nach Lagerung, verfärben. Wenn es z.B. zu starker Sonnenausstralung ausgesetzt war, bleichen die Farben und das Material wird spröde. Wenn Puppen  gleichen Typs verschieden wirken, ist es vermutlich darauf zurückzuführen.

  • In den 50er Jahren  wird dickwadiges, rosa oder fleischfarben getöntes Celluloid und vor 1940 das Dünnere für Puppen verwendet.
  • Neben diesen generellen Aussagen lassen sich typische Merkmale an Schildkröt-Puppen wie folgt beschreiben:

  • Augen:
  • jedes Modell wird in verschiedensten Ausführungen angeboten.: mit gemalten Augen, festen Glasaugen oder Schlafaugen mit und ohne Wimpern. Ende der 30er Jahre kommen die sogenannten "Rollaugen" oder auch Schlaf-Schelmenaugen dazu. Als Besonderheit müssen die "lebenden Glaaugen" oder fest eingesetzte gemalte lebende Augen" genannt werden, die 1937, 38 auf der Leibziger Messe vorgegstellt werden. Der Katalogtext vermerkt "Das lebende Auge ist wunderbar ausdrucksvoll es hat einen tiefen Blick der nach links und rechts folgt, wie die schönen Augen eines lieben Kindes". Die tief im Glas sitzenden Iris strahlt Reflexe aus, die das "Gefühl der Lebendigkeit" vermitteln.

  • Mund: Jedes Modell ist mit unterschiedlich ausgeschnitendem oder bemalten Mund zu finden: mit oder ohne gemalten Zähnen, offen geschlossen gemalt, ausgeschnitten für offenen Mund mit oder ohne Zähne (die Zähne können aus Celluloid oder Porzellan sein) oder Zunge. Miblu-Köpfe haben oft ein transparentes, rot getöntes dünnes Rechteck hinter die Mundöffnung gekebt. So erscheint die Mundöffnung zart und durchsichtig.

  • Modelle: jedes Kopfmodell wurde auch als Kurbel- und Brustplattkopf angefertigt, vielfach auch als Halskopf oder Maske. Eine lückenlose Aufstellung aller Modelle ist auch in absehbarer Zeit nicht möglich, insbesondere, weil nur wenige Unterlagen aus dem Firmenarchiv erhalten geblieben sind und amtliche Unterlagen  allein nicht ausreichen. Die meisten Puppen konnten korrekt mit Hilfe der Geschmacksmuster- Eintragungen bestimmt werden.

  • Größen: die auf Köpfen oder Körper angegebenen Nummern sind ein firmeneigenes System und entsprechen annähernd den Puppengrößen in Zentimetern. Arme und Beine sind ebenfalls entsprechend nummeriert. Beispiel: 45er-Kopf auf 45er-Körper mit 45er-Gliedern, In den 30er Jahren wird rationalisiert und die Vielfalt der Größen gestraft: ein Kopf kann auf zwei oder drei verschiedene Körper von Steh - oder  Sitzbabies passen. Um dieses System zu ordnen, werden doppel- und Dreifach-Größennummern in Köpfe und Körper geprägt. Für die thüringische Puppenindustrie die andere Maße verarbeitet, werden spezielle Serien von Kurbel - und Brustplattköpfen angefertigt, die dann auf Papiermache,-, Leder- oder  Stopfkörper gesetzt werden. Auf diese Schildkröt-Köpfe ist das Schildkröt-eigene Nummerensystem nicht (!) anzuwenden.

  • Serien - Nummern: Eine übersichtliche und verständliche Aufstellung  von Serien - Nummern für Schildkröt-Puppen ist nicht möglich. Viele Kataloge enthalten Modell-Nummern die Jahre später für ganz andere Modelle wieder benutzt wurden. Bei dem Zusammenschluß mit der Celluloidfabrik Dr. P. Hunaeus wird das Nummern-System überarbeitet und gestraft. So sind Hunaues - Modelle bei Schildkröt produziert worden. Später erhalten die gleichen Mdelle die Schildkröt-Marke, so daß gleiche Modelle mit zwei verschiedenen Firmenzeichen gemarkt ist.- Wenige Köpfe tragen Serien - Nummern, die auch im Katalog als Modell - Nummern angegeben werden. Eine Serie von Köpfen und Körpern tragen das Entstehungsjahr  am Hals oder auf dem Rücken aufgeprägt: 1913, 1925, 1926 oder 1927. Diese Jahresangabe bedeutet nur, daß dieses Puppenmodell in dem Jahr zum ersten Mal hergestellt wurde. Diese Serien wurden oft Jahre im Programm gehalten - Jahreszahlen sind auch abgekürzt eingeprägt wie zum Beispiel 25. Die Zahl diekt unter dem Schildkröt-Markenzeichen ist die Größe der Puppe in cm, darunter steht die Modell- Nummer.

  • Namen: Zur Tration im Hause Schildkröt gehörte es, jede Puppe einen eigenen Namen zu geben:  Hans, Inge, Bärbel usw. An Hand der Kataloge war es möglich, viele vergessene Namen für die einzelnen Puppen wider aufzufinden.

  • Bezeichnungen: Schildkröt benutzt im Gegensatz zur thüringischen Puppenindustrie eine eigene Puppensprache. In Thüringen Brustkopf, bei Schildkröt Brustplattkopf. Oder Baby = Bebi. Diese Spezialausdrücke sind auch von anderen Celluloid - Fabriken übernommen worden.
  • Ein wichtiges Dokument zur zeitlichen Bestimmung von Schildkröt-Puppen sind die Original Anhänger. Sie sind leider nur selten zu finden. Von Sammlern werden häufig auf Puppenköpfe und -körpern  Schildkröt-Markenzeichen rote und grüne Punkte gefunden, die Rätselraten ausgelöst haben. Die Erklärungist enfach: bei so gekennzeichneten Puppen handelt es sich um "direkt-ab-Werk" Verkäufe für die Werksangehörigen. Diese Puppen sind nicht durch den offiziellen Handel im Umlauf gekommen. Sie wurden von der Firma direkt markiert, um bei den scharfen Kontrollen an den Werkseingängen Mißverständisse zu vermeiden. Aber: die Qualität dieser Puppen ist häufig nicht so gut wie bei den normalen Fabrikaten. Deshalb wurden sie für Pfennigbeträge an die Mitarbeiter abgegeben. Die Buchstaben "KV" haben übrigens die gleiche Bedeutung.

  • Von Schildkröt geschützte Namen für Puppen:
  • Celtid 1904
  • Miblu 1926
  • Strammpelchen 1935
  • Sonnenkind 1936
  • Purzel 1936
  • Blondköpfchen 1937
  • Kleinkind 1937
  • Trotzköpfchen 1937
  • Pausbäckchen 1937
  • Sonnenbraun 1938
  • Lebende Augen 1938
  • Olympia Super 1938
  • Schatz 1940
  • Schatzi 1940
  • Rhenalon 1940
  • Bärbel 1941
  • Christel 1941
  • Inge 1941
  • Ursel 1941


Brustplattkopf mit modlierter Frisur


                                                 

Brustplattkopf mit modellierter Frisur SmR 41    Hände Celluloid, Körper Wachstuch, gemalte Augen ( Puppe  ca. 1949)

Brustblattköpfe sind von Schildkröt nie für die eigene Puppenproduktion verweden wurden. Sie waren ein Zulieferartikel für die Thüringer Puppenindustrie. Die Köpfe wurden von den hunerten von Betrieben für die unterschiedlichsten Körper aus Leder, Stoff, Wachstuch und ähnlichen Materialien verwendet. Celluloid Unterarme und - beine, diese wiederum von Schildkröt geliefert, wurden verarbeitet zum Einbinden in 10 Größen.

Brustplattkopf mit modellierter Frisur SmR 12, gemalte Augen, Stoffkörper, Arme und Hände Celluloid (Puppe ca. 1930)


Kurbelköpfe mit Perücken



Oberes Ziel von Schildkröt war es der alteingesessenen Puppenindustrie Konkurenz zu machen. 1899 inserierte die Rheinische stolz als Neuheit "Kurbelköpfe aus Celluloid und Hände für Gelenkpuppen". Die Köpfe sollten auf Kugelgelenkkörper oder als Drehköpfe auf Brustplatten Verwendung finden, die Hände an die meins aus Papiermache oder Holz hergestellten Arme angesetzt werden.

 Schildkröt Puppe ohne Raute, Germany Schutzmarke




Schildkröt Puppe, ohne Raute, Blagpuppe, Lederkörper,  Brustblattkopf, mit braunen Echthaar-Zopfperücke, blaue feststehende Glasaugen, offen ausgeschnittener Mund und Celluloid Zähnchen.




 K & R 717 / 39 SmR Germany Celluloid Kurbelkopf, braune Echthaarperücke, lang gestreckte Beine, braune Flirtaugen, offener Mund mit Celluloid Zähnchen, Körper               K & R ( Kämmer & Reinhard) Puppenfabrik, Walterhausen/Thüringen

 Kleine bemalte Schildkröt - Püppchen und Figuren

Schildkröt Holländerin

Holländerin um 1912, Kopf, Körper und Beine aus einem Stück, bewegliche Scheibengelenkarme (leider nicht original), geprägte Kleidung, Strümpfe u. Schuhe (holländische Tracht), farbig bemalt, gemalte blaue Augen, geschlossen modellierter Mund

Gr. 17 cm, Schildkröt ohne Raute, Schutz-Marke

Schildkröt Körpermarke Schutz-Marke ohne Raute

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Schildkröt - Puppen und Figuren mit seitwärtsblickenden Augen

Die Kewpie- und Googlietypen sind Kleinpüppchen mit seitwärtsblickenden Augen. Ab Mitte de zwanziger Jahre bis Ende der fünfziger Jahre hergestellt. Es entstanden ganz verschiedene Typen mit ausdrucksvollen Blicken und commic-artigen  Gesichtszügen. Diese Modelle wurden entweder als Steifbeinpüppchen oder ganz beweglich geliefert. Die Kewpie- und Googliepüppchen gab es in wenigen kleineren Größen u. Ausführungen: mit fleischfarbig glänzendem, mattiertem ode sonnenbraunem Hautton oder schwarzem/buntem Zelluloid. Gemalter oder modellierter Kleidung mit lustigen Frisuren, seitwärts blickende Augen bis 1933 oder seitwärts blickende blaue Augen nach 1933, beweglichen Armen mit Seesternhänden (alle Finger sind gespreizt) oder geballten Fäustchen. Die Kleinpüppchen wurden von 8 1/2 cm bis 23 cm hergestellt. Das Googlie-Modell Mädi wurde auch als Negermodell u. mit gemalter Kleidung ab Anfang der zwanziger Jahre bis Anfang der dreißiger Jahre in den Größen 11 1/2  und 17 1/2 produziert. Die frühen Modelle haben teilweise gemalte Schuhe und Strümpfe, grundsätzlich schwarze, gemalte Augen und sind mit der Schildkröte in Raute  (altes Zeichen) gemarkt. Mädi gab es von Beginn an mit unteschiedlich bemalten Haarschleifen (violett, hellblau, grün, rosa, rot) Das Gegenstück zum Modell Mädi war das Modell  Bubi zur selben Zeit produziert wurde. Die Negermodelle wurden nur in der Größe 17 1/2 cm hergestellt bis Mitte dreißiger Jahre.

Das Googlie-Modell 1933 Inge wurde von 1933 bis Ende der dreißiger Jahe in den Größen 17, 17 1/2, und 18 cm hergestellt, mit sonnenbraunem oder fleischfarbigem Hautton. Das Nachfolgemodell war das ab Anfang der fünfziger Jahre aus Rhenanit hergestellte Modell 1950. Das Modell Spielkind wurde ab Ende der  vierziger Jahre bis Ende der fünfziger Jahre nur in den Größen 17 cm, mit hellblau oder rosa gemalter Spielhose produziert.

Die Bären wurden ab Mitte der dreißiger Jahre bis in die fünfzige Jahre aus rosafarbigem, hellblaufarbigem, orangenfarbigem oder braunem Zelluloid hergestellt

Auch heute noch, können die Bären als Rep. bei der Firma SCHILDKRÖT - PUPPEN  u. SPIELWAREN GEMBH bestellt werden.

Mädi um 1930

Kopf, Körper und Beine aus einem Stück, Scheibengelenkarme mit Seesternhänden, modllierte Haare mit seitlichen Schneckenzöpfchen und hochgebundenem Haarschwänzchen, modellierte, Haarschleife grün, gemalte große, schwarze seitwärts blickende Augen mit schwarzem Lidstrich, modellierter Strichmund

Schildkröt Mädi 17 1/2 Germany - Körpermarke (altes Zeichen)

Schildkröt Mädi mit Kleidung

Mädi um 1950 Gr. 17, gemalte große blaue Augen, Haarschleife rot

Modell 1933 - Gogglie Inge um 1935

 Kopf, Körper, Beine aus einem Stück, Scheibengelenkarme mit Seesternhänden, modellierte Haare, gemalte, blaue seitwärtsblicknende Augen, spitz modellierter Mund, (Kußmündchen) 17 cm

Schildkröt Puppe Model "Y.g.A Mädchen

Schildkröt Puppe Modell "Y.g.A Mädchen mit gemalten Augen, Mädchen- Brustblattkopf mit modellierten Haaren und roter Schleife, schelmisch zur Seite blickend, offen geschlossener Mund. Stoffkörper. Größe 8 1/2

Doppelte Ursel 1941

Das Zelluloid Modell Ursel ist nicht vergleichbar mit der "Nachkriegsursel" aus Tortulon, nur die Namen sind identisch. Dieses frühe Modell "Ursel" gehört zu den seltenen Schidkrötpuppen, weil sie nur kurze Zeit hergestellt wurde.- ab 1941 bis zu der durch den Krieg bedingten Produktionsunterbrechung in den Größen 41 und 49 cm, gemarkt Schildkröt in Raute, in der Ausführung mit Kurbelkopf, modellierte Haaren, feststehenden Glasaugen, fleischfarbig mattiertem oder glänzendem Hautton und einen geschlossen modellierten Mund. 

Auffallend ist die große Ähnlichkeit der moderllierten Haarfrisur des Modells "Ursel" mit der Frisur des zur selben Zeit in Produktion aufgenommen Modell Erika. Warscheinlich blieb wegen dieser großen Ähnlichkeit nach Wiederaufnahme der Produktion zu Anfang der fünfziger Jahre nur noch das Modell Erika weiterhin im Schildkrötprogramm, während das Modell "Ursel" ganz verschwand bzw. 1950/51 noch einmal mit feststehendem Kopf, feststehenden Glasaugen und nicht mehr ganz so fein modellierten Haaren in der Größe 26 unter der Materialbezeichnung "Rhenalon" angeboten wurde. Rhenalon war ein in den vierziger Jahren entwickelter Kunstoff, der auch als Rhenanit  angeboten wurde und als Vorgänger des Tortulon bezeichnet werden kann. 

Noch ein wichtiger Hinweis bezüglich der Kennzeichnung bei dem Zelluloidmodell "Ursel": Allen Kurbelköpfen des Modell "Ursel" wurde unter dem Markenzeichen und der Größenangabe noch eine zweite, einzelne Zahl mit eingeprägt. Bekannt sind die Ziffern 1,2,3 die aber nichts mit der Größe des Kopfes zu tun hat

    Doppelte Ursel  1950/51, aus Rhenalon, Stehpuppenkörper, Arme und Beine mit Scheibengelenken, feststehender Kopf mit modellierten rotblonden Haaren, blaue feststehende Glasaugen, geschlossen modellierten Mund 26 cm, Schildkröt in Raute

      

                                                                                                                         

Schildkröt Celluloid Bär  um 1935/40

Schildkröt Rasselbär 18 cm und 13 cm



 Scheibengelenkarme und Beine, feststehender Kopf, seitwärtsblickende, gemalte, schwarze Augen, gemalte Schnauze und gemalter Mund
 Größe: 13 1/2 cm
in den Farben: Braun, rosa, blau

Alte Schildkröt Wackel Ente um 1950

Schildkröt Wackelente Celluloid 

hhhhh
Bemalte Schildkröt Wackel Ente, Wackelfigur, Gr. 12, Germany, Celluloid 


Entenreiterin mit modellierten Blumenkränzchen



Bemalte Schildkröt Puppe, Entenreiterin mit Blumenkränzchen. Fahrfigur, Schaukelspielzeug, Räder fehlen. Schildkröt-zeichen auf beiden Seiten.
 Hergestellt von 1956 bis 1958 (Info: Frau Biemann, Schildkröt)





Schildkröt Mädchen auf Ente reitend Celluloid, Räder fehlen,  1956
Größe ca. 13 x 13,5 cm




Schildkröt Entenreiterin mit Papierschild, Schaukelspielzeug, Fahrfigur 1956


Schildkrötkatalog mit Entenreiterin 1957/58 und Reiter auf Pferdchen

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Stehauf - Figuren

Steh - auf - Figuren oder Wackel - Puppen sind ein Spielzeug aus alter Zeit. Man kannte diese einfachen und spaßigen Figuren, welche Menschen oder Tiere darstellten, schon im frühen Biedermeier. Meist wurden Sie aus Holz, später aus Celluloid gefertigt. Im Fundament befand sich eine Blei-Einlage, welche die Figur immer wieder ins rechte Gleichgewicht brachte. Das Material war fast unverwüstlich und konnte einiges aushalten. So begeisterten sich große und kleine Kinder in unermüdlicher Freude daran. Ursprünglich kamen diese Figuren aus dem fernen Orient. Dort hatte man Wackel - Pagoden, kleine sich verbeugende Priester und dergleichen mehr. Gaukler und fahrendes Jahrmarktsvolk brachten die Steh-auf-Figur über Griechenland wieder nach Europa, wo sie sich immer noch großer Beliebtheit erfreuen.



Schildkröt Steh- auf -Püppchen Junge mit Hase, 8 cm  hoch, um 1950


Schildkröt Steh- auf - Figur mit roter Hose um 1950


Schildkröt Puppen Tonni und Vroni
(von Peter Rauls entworfen)


Tonni und Vroni, GM 1950, 11 cm, Tiroler und Tirolerin, bemalte Laufpuppen, die abschüssiger Ebene " gehen "


Schildkrötzeichen aus Papier


Auf Tonis weißen Hemd ist deutlich die geprägte Schildkröte mit Raute zu
erkennen, Tiroler Laufpaar


Toni und Vroni "Schildkröt" im Gleichschritt  Toni &Vroni (rotes Haar) Made in HongKong


Toni & Vroni Deutschland und HongKong deutliche Unterschiede zu erkennen


Rasselpuppen Bubi und Mädi 16 und 17 cm

Die Modelle Bubi und Mädi haben außer den Namen nichts mit Ihren Zelluloidvorgängern aus den dreißiger Jahren gemeinsam. Sie wurden als Bob und Bobby aus Tortulon mit fleischfarbigem oder braunem Hautton von Mitte der fünfziger Jahre bis Anfang der sechziger Jahre nur in Größe 17 hergestellt.


Mädi Neu (im Schildkrötkatalog 2000) bis heute, immer noch lieferbar, bei der Firma Schildkröt-Puppen u. Spielwaren GmbH Rauenstein/Thüringen
Bob (links) 17 cm, um 1954  - 1961, braune Hautfarbe, Tortulon




Mädi (rechts), 16 cm neu um 2000 -  Bob 17 cm alt unbewegliche Figur aus Tortulon, (Rasseln), modellierte Spielhose bzw. Spielkleid, modelliete Strümpfe und Schuhe, farbig bemalt, modellierte  Haare, gemalte nach rechts bzw. links blickende blaue oder braune Augen, offen geschlossener modellierter Mund mit zwei gemalten Zähnchen bzw. geschlossener Mund.



Mädi GM 1953, Tortulon, 17 cm bis etwa 1961


                      
Schildfkrötpuppen - Figuren - Neger Mädchen aus Gummi, Latex bzw. Vinyl  mit                    Quietschstimme, Kopf drehbar, 20 cm, Schildkröt 


          Mambi  - Toxi     Celluloid, Perücke, darunter modellierte Kraushaare, geschlossener Mund, Schildkröt in Raute Gr. 34                                                                   


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Die "fünf Schildkröt Kinder"

Als im Frühjahr 1933 die Modelle "Inge" und "Hans" unter Modellschutz gestellt wurden, dachte wohl niemand daran, daß diese  beiden zusammen mit den späteren Puppen "Christel", "Bärbel" und "Strampelchen" über 25 Jahre lang die meist gekauften Puppen der Spielzeugbranche  werden sollten. Das Aussehen der Puppen in "fleischfarbig" oder "sonnenbraun" ist nur aus dem damaliegen Zeitgeist zu erklären: sonnengebräunt und gesund wirkend war das Schönheitsprinzip. Doch die "Hautfarbe" allen erklärt nicht den Erfolg dieser Serie. Die Rheinsiche hatte in den Jahre zuvor schwere wirtschaftliche Krisen durchgemacht. Neue Eigentümer und neues Mangment sowie der Zusammenschluß mit der Celluloid-Fabrik. Dr. Hunaeus gaben frischen Auftrieb und eine mordernere Modellpolitik. Modelleur Franz Döbrich schuf zeit- und kindgerechte Puppentypen, in der Puppengeschichte in etwa vergleichbar mit dem Aufkommen der Charakterpuppen im Jahre 1909.

Der neue Puppentyp hatte einen gut proportioniertenStehbaby-Körper mit kleinem Bäuchlein und strammen Beinen. Der fleichfarbenen, naturgetreue Hauptton mit blonden Haaren oder das vor Gesundheit strotzende "Sonnenbraun" mit dem silberblonden Haar zeigte die Wunschkinder jener Zeit. Das "Sonnenbraun"wurde duch Aufspritzen eines braunen Mattlacks erzielt. Der silberblonde Efekt der Haare wurde mit der Verwendung ener sogenannten "Fischperl-Essenz" (Perlmutt) erreicht.

Natürlich wurden im Laufe der folgenden Jahre an den Modellen selbst Verbersserungen vorgenommmen mehr Standard-Größen, Schlafaugen mit und ohne Wimpern, lebende feste oder Glasaugen, leicht verändete Tönungen der Haarfarbe. Wenig bekannt ist das "Inge", "Hans" und später auch die "Christel" zuerst mit einem Sitzbaby-Körper angeboten wurden.

1939 wurde auf der Leipziger Messe eine weitere Neuheit von Schildkröt vorgestellt: für alle Pupen mit bewegichem Kopf ein neues  "Gestell", als neuer Körper mit einem vielfältigeren Größensortiment. Er war schlanker geformt (selbst die Beine verloren ihre Speckfätchen) und unverändert bis in den 50er Jahren erhältlich. Schildkröt sahr die 5 Puppenkinder als eine Einheit. Sie wurden bei allen Gelegenheiten als die "fünf" Schildkröt-Kinder angepriesen. Katalogtext 1939 für die Händler "Bei Druchsicht dieses Kataloges haben Sie die Reichhaltigkeit der Schildköt-Puppen-Kollektion kennengelernt. Sie werden bemerkt haben, daß fünf Modelle besonders hervorragen; es sind die "fünf Schildkröt-Kinder`Bärbel, Christel, Hans, Inge Strampelchen. Jede gute Dekoration mti diesen fünf Modellen macht Ihr Schaufenster lebendig und anziehend; sie zeigt  die reiche Auswahl,  und besonders die Mutter, deren Kind bereits eine "Schildkröt-Puppe" hat, wird es sicher begrüßen, wenn sie eine zweite oder dritte Puppe als Schwesterchen oder Brüderchen in eiem anderen Modell hinzuschenken kann."

Nach dem kriegs und nachkriegsbedingenten Produktionsstopp wurden unter amerikanischer Leitung zunächst "Inge", "Christel","Bärbel" und "Strampelchen" nur für den US-Export angefertigt. Erst ab 1950/51 füllten sich die Regale in den Spielzeuggeschäften wieder mit Schildkröt-Puppen. 1951 wurde eine neue Haarfärbung. braun unter Verwendung einer Bronce von gänzende Wirkung zur Erzielung des Haarglanzes eingeführt. So entstanden die Modelle mit braunen oder roten Haartönen und schimmernden Effekten, die aber auch schon Ende der 30er Jahre verwendet wurden.

Als 1953 als Ersatzmaterial  "Tortulon" aufkam, wurde das Celluloid mehr und mehr vom Markt verdrängt. Manche "Tortulon"-Modelle der "Schildkröt-Kinder" erhielten im Gegensatz zu den bisherigen Ausführungen an den Armen Kugelgelenke.

Ende der 30er Jahre liefern Schildkröt die Puppen nackt oder im Hemd ab Werk. 1939 werden sie auch gekleidet Mdelle angeboten, die mit den Etikett "Orginial - Schildkröt-Kleid" gekennzeichnet sind. Der 1940er Katalog zeigt zum ersten Mal eine große Auswahl gekleideter Puppen. Zwar gab es schon in der Vergangenheit für  "fleißige Puppenmuttis" Modehefte mit Kleiderschnitten für Schildkröt-Puppen, aber die bekleideten Exemplare waren imer in Thüringen Puppenfabriken angezogen worden.

Von diesen "fünf Schildkröt-Kindern" sind einige Modelle nicht mit dem Schildkröt-Markenzeichen, sodern mit einem Storch und dem Verkmerk "Made in Holland" gefunden worden. Dafür gibt es folgende Interpretation: auf Grund der kiegsbelatenden nicht deutschfreundlichen Stimmung in Holland nach 1945 kam der damalige rührige niderländische Generalimporteur wegen der großen Nachfrage nach Schildkröt-Puppen auf die Idee, die Puppen schon in Mannheim bei der Ferigstellung mit einem anderen Markenzeichen zu versehen. So endstanden die  "Stroch-Puppen, die dann in Holland nur noch angezogen wurden. Es soll sich bei den so gezeichneten Exemplaren ausschießlich um Original Schildkröt-Puppen handeln. Eine ähnliche Variante gibt es auch noch in Dänemark, deren Entstehung ähnliche Gründe hatte.

Anzumerken bleibt, daß alle "fünf Schildkröt-Kinder" seit 1980 als Repliken auf dem Markt kamen und in 46 cm, ab 1984 in der Klasik-Kollektion von der "Schildkröt Puppen GmbH." (damals Kaufbeuren) heute in Rauenstein/Thüringen  zu neuen leben erwachten. Heute gibt es einen umfangreichen Schildkröt-Puppenkatalog mit vielen Spiel, Liebhaber und Sammlerpuppen.Schildkröt-Puppen u. Spielwaren GmbH, Die Trationsmarke seit 1896 Made in Germany

Strampelchen



Strampelchen, um 1940/50, Sitzbaby, Arme und Beine mit Kugelgelenken, Kurbelkopf,  modellierten Haaren, blaue Schlafaugen, (Wimpern fehlen) offen geschlossener modellieter Mund. Hals und Körpermarke Schildkröt in Raute, 40 cm


Strampelchen

 das jüngste Mitglied der Schildkrötfamilie, das Babymodell Strampelchen, wurde ab 1935 als Sitzbaby mit modellierten Speckfalten und krummen Beinen hergestellt. Arme und Beine hatten Kugelgelenke und wurden mit neu entwickelten Faltankern an einer durch den Rumpf laufenden Gummikordel befestigt. Die Hände sind zu Fäustchen geballt, die Daumen und der rechte Zeigefinger sind ausgestreckt, so das sie zum Lutschen in den offen geschlossen Mund gesteckt werden konnte.

Strampelchen SmR 109/30 mit Stoffkörper



Strampelchen 8 8 1/2 mit Puppenwagen Fiedler & Pdey

Strampelchen SmR 40 mit Stoffkörper




Strampelchen 16 161/2



Strampelchen dunkel mit Kunsstoff Arme 16 cm,

Strampelchen hell celluloid 16 16 1/2 cm





Schildkröt Baby ´s in verschieden Größen 16, 8, 7 cm

  Strampelchen, SmR Gr. 24 kpl. festes Gummi 



         

SmR Puppenstube





Schildkröt Puppe Manuela

ca. 1954, rabenschwarzes Echthaar, Kugelgelenkarmen und beinen, Kurbelkopf, blaue Schelmenaugen, mit Wimmpern, geschlossen  modellierter Mund, Tortulon, Göße 46 cm,

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Schildkröt - Puppe Karin
 
SmR Kopf T43 Rücken 43
 Karin tägt modellierte Haare und hat von außen eingesetzte  Glasaugen mit Wimmpern, beweglicher Kopf, Tortulon




Schildkröt Karin T41

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Schildkröt Hans

Der trotzige Bursche "Hans" der Älteste der Schildkrötfamilie, wurde ab 1933/34 produziert und mit der neuern Schildkröte in Raute gemarkt. Die ersten Modelle gab es auch au einem Sitzbabykörper mit beweglichen Kurbelkopf. Die üblichen Körper aber war der etwas pummelige Vorkriegs-Stehbabykörper mit Scheibengelenkarmen und beinen und eingeprägten Doppelgrößennummern, dessen Form sich ab 1939/40 änderte und der in dieser neuern schlanken Form bis Ende der fünfziger Jahre produziert wurde. Das Modell Hans wurde, wie auch alle nachfolgenden Schildkröt Kinder in den verschiedensten Größen und Ausführungen hergestellt: mit fleischfarbig glänzendem oder fleischfarbig mattierten, mit elfenbeinfarbigem oder sonnenbraunem Hautton, mit modellierten weißblonden, braunen Haaren, feststehender Kopf oder beweglichem Kurbelkopf, mit gemalten Augen oder feststehenden Glasaugen. Typisch für diesen Puppentyp ist der kleine geschlossene modellierte Mund - fast identisch mit der Mundform des gleichzeitig produzierten Modell Inge.
 Hans gab es in den Größen 7 1/2 bis 61 cm (vor 1939/40) bzw. bis 56 cm (nach 1939/40), und zwar ab Größe 25 1/2 cm mit feststehenden Glasaugen, bis Größe 42 cm mit feststehendem Kopf und gemalten Augen bez. feststehende Glasaugen, aber auch ab Größe 41/42 cm mit Kurbelkopf und feststehenden blauen oder braunen Glasaugen. Hans wurde bis Ende der fünfziger Jahre aus Zelluloid hergestellt. Anfang der sechsziger Jahre wurden noch zwei Tortulonmodelle in den Größen 45 und 70 cm mit Kugelgelenkarmen produziert.



Schildkröt - Puppe Hans um 1940

 Kurbelkopf,  Glieder auf Scheibengelenken, geprägte weißblonde  Haare, feststehende braune Glasaugen, geschlossender Mund Hals und Körpermarke Schildkröt in Raute 45






Schildkröt Hans, weißblonde Haare


Hans mit braunen Haaren und braunen Glasaugen



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Inge

  Inge SmR Gr. 7/ 7 1/2




  SmR Inge 7 1/2



  SmR Ursel 7 1/2

Inge SmR 13 1/2 14





Inge SmR


Inge, Arm defekt




   Inge SmR 41 Kopf + Rücken 31



Inge, blaue Augen,


  

Inge lebende Augen SmR Kopf + Rücken  Gr. 46



    Inge SmR braune Augen Kopf + Rücken Gr. 45

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Schildkröt - Puppe Bärbel 1949

Sonnenbraun, Kurbelkopf, Glieder auf Scheibengelenken, geprägte weißblonde Haare, festestehende blaue Glasaugen, offen geschlossener Mund
Hals und Körpermarke Schildkröt in Raute 45





Unsere neue Bäbel mit braunen Augen, 45 cm



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Schildkröt - Puppe Christel oder Christian ca. 1950

Christel SmR Kopf 36/41 Körper 41


Christel Kopf 46/49 Körper 49


Christian 22

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Erika Schildkrötpuppe mit beweglichen Schlafaugen Gr. 56

Stehpupenkörper, Arme und Beine Scheibengelenken, Kurbelkopf,  zwei gemalte Zähnchen,

Das Modell Erika wurde ab 1941 in den Größen 41 und 45 cm hergestellt und mit der neueren Schildkröte in Raute gemarkt. Nach der kriegsbedingten Unterbrechung wurde die Produktion ab 1952 um die Größen 49, 53, 56, 64 und 70 erweitert. Diesen Puppentyp gab es, nur mit Kurbelkopf, in verschiedenen Ausführungen: mit fleischfarbig glänzendem oder mattiertem Hautton, mit feststehenden Glasaugen oder beweglichen Schlafaugen, mit weißblonden, braunen oder tizian-rot getönten Haaren und einen offen geschlossenen modellierten Mund mit zwei gemalten Zähnchen. Er wurde bis Ende de fünfziger Jahre aus Zelluloid hergestellt. Tortulonmodelle gab es nicht! Erika konnte als Junge ode Mädchen gekleidet werden und wurde auch so angeboten.


 

Erika ´s Original Schildkröt Zelluloid Schuhe Gr. 56


   


Erika ´s Schildkröt Zeichen, Stimme ebenfalls Original P 56

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Die neueSchildkröt Ursel nach 1954


Eine neue Ursel wurde ab 1954 bis Ende der sechsziger Jahre hergestellt. Sie war aus Tortulon, hatte modellierte Haare, einen feststehenden Kopf oder einen beweglichen Kurbelkopf, gemalte Augen, feststehende Glasaugen oder bewegliche Schlafaugen und einen offen-geschlossenen modellierten Mund mit zwei gemalten Zähnchen. sie war in verschiedenen Größen, von Puppenstubengröße bis Größe 70 cm und mit dem Haarfarben: hellblond, braun oder rotbraun erhältlich. Das Modell Ursel wurde häufig von anderen Puppenfabriken bezogen, die diese Puppe als Andenken- oder Trachtenpuppe einkleideten und selbst verkauften.


    Ursel SmR Kopf, feststehende Augen, offen/geschl. Mund mit 2 gemalten Zähnchen, Gr. 40, Pappmache Körper



Schildkröt Ursel
 ca. 1954, Stehpuppe, beweglicher Kopf, feste Glasaugen, offen/geschl. Mund mit 2 gemalten Zähnchen, Größe 44 cm, SmR Kopf und Rücken


Schildkröt Ursel, Stehpupe, beweglicher Kopf, blaue Schlafaugen, Stimme, Offen/geschl. Mund mit 2 gemalten Zähnchen, Größ 49 cm, SmR Kopf und Rücken

Gemalte Augen, feststehender Kopf, Körper, Schildkröt in Raute 25

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Schildkröt Puppe "Yvonne"  Tortulon 1954

Ývonne, 1954, Größe 46 cm, mit modischen Pferdeschwanz aus schwarzem Echthaar


Schildkröt - Puppe Brigitte Tortulon um 1955

Brigitte T43, um 1955, von aussen eingesetzte Glasaugen mit Wimmern und Schlafaugen, Echthaar - Frisur

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Schildkröt Puppen Model Käthe Kruse 

Damit eine besonders preiswerte Käthe Kruse - Puppe hergestellt werden konnte, entschloß sich Käthe Kurse mit der Rheinischen zusammenzuarbeiten und Käthe Kruse - Puppen aus Tortulon bez. Demiflex herstellen zu lassen. So wurden zwei Puppenmodelle nachmodelliert und im Still der Käthe - Kruse - Puppen - unter de Bezeichnung Schildkrötpuppen - Modell Käthe Kruse von der Rheinischen herausgebracht und vertrieben. Von 1955 bis etwa 1961 wurden diese Schildkrötpuppen Modell Käthe Kruse mit verschiedener Kleidung, Frisur und verschiedenen Größen angeboten. Sie unterscheiden sich wie im folgenden beschrieben:

Größe 35 cm: Feststehnder Kopf, Scheibengelenkglieder, modellierte Frisur, modelliertes Haarband, gemalte Augen oder feststehende, von außen eingesetzte Glasaugen.

Größe 40 cm: Kurbelkopf, Scheiben- und Kugelgelenkglieder, modellierte Haare oder aufgeklebte Perücke, gemalte Augen, feststehende, von außen eingesetzte Glasaugen oder bewegliche Schlafaugen.

Größe 45 cm: Kurbelkopf, Scheiben- und Kugelgelenkglieder, modellierte Haare und gemalte Augen

Übrigens, durften die Mannheimer nur das Kopfmodell Nummer IX und XII nutzen. "Kleines deutsches Kind"

Modell Käthe Kruse Schildkröt T 35 mit modelliertes Haarband

Modell Käthe Kruse Schildkröt um 1955, gemalte blaue Augen, Stehpuppenkörper mit Scheibengelenkarmen und beinen, feststehender Kopf, geschossen modellierter Mund.

Käthe Kruse Schildkröt Markenzeichen von 1955 bis 1961

Die Schildkrötpuppen Modell Käthe Kruse hatten u.a. wegen ihren starr wirkenden Gesichtszügen, was einerseits durch die Bemalung verursacht wurde und andererseits vom Material herrührte, leider keinen Erfolg, und so wurde die Produktion 1961 eingestellt.

Käthe Kruse Schildkröt Puppe Gr. 40 T


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      Schildkrötpuppe als Flaschenaufsatz




Schildkröt Puppen Christel und Johann am Oster - Verkaufsstand.....


SmR     =  Schildkröte mit Raute im Kopf

RK        =  Schiildkröte mit Raute im Rücken

GM       =  Geschmacksmuster

DRP      =  Deutsches Reichspatent

DRGM  =  Deutsches Reichsgebrauchtmuster

Gr.        =  Größe


Schildkröt-Puppen Anfang der sechziger Jahre

"Die Juwel-Linie"

Anfang der sechziger Jahre entstand ein Puppen-Kleinsortiment, die sogenannte "Juwel-Linie". Dazu gehörten zwei verschiedene Stehpuppenmodelle mit Halbkugel-Scheibengelenkgliedern und ein Sitzbabymodell mit Kugelgelenkgliedern, hergestellt aus Polyäthylen, aber sonst den Zelluloidpuppentypen der fünfziger Jahren sehr ähnlich. Das Stehpuppenmodell "GABY"  wurde in den Größen 45 und 64 cm mit Kurbelkopf, modellierten Haaren oder mit aufgeklebter Perücke (nur in Größe 45 cm ) und mit von außen eingesetzten Schlafaugen hergestellt. Die kleinere Schwester von Gaby. da Modell "EVCHEN" gab es nur in Größe 34 mit feststehenden Kopf, modellieten Haaren und gemalten Augen. Das Babymodell "SPATZ" ist dem Zelluloidmodell Stampelchen sehr ähnlich, nur die Stirnlocke geht in die andere Richtung. Es wurde in Größe 35 cm mit feststehendem Kopf, leicht modellierten Haaren und gemalten Augen hergestellt.

nun haben wir auch eine Juwel Puppe


Leider hat sie keine Augen, aber der Puppendoc wird das schon hin kriegen! Gr. 45


Juwel Halsmarke Gr. 45
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Schildkrötpuppe "Gabriele" 1961

Das Modell "Gabriele" wurde ab 1961 bis Ende der sechziger Jahre in den Größen 40, 44, 48 und 64 cm aus POLYÄTHYLEN hergstellt. Die einzelnen Ausführungen dieses modernen Puppentyps unterscheiden sich wenig voneinander: Die Puppen haben Kurbelköpfe mit modellierten Haaren, leicht braun getönt, blaue von außen eingesetzte Schlafaugen mit Wimpern und einen geschlossen modellierten Mund. Die Beine haben Halbkugel-Scheibengelenke, die Arme Kugelgelenke, im Rumpf ist eine Mamastimme eingebaut.


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Schildkröt Rasseln





Schildkröt Baby Rassel mit Original Papierschild, um 1960
für Kinderwagen und Puppenwagen


Schildkröt in Raute, Markenzeichen auf blaue und rosa Ziege



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Schildkrötpuppen aus den sechziger Jahren




In den sechziger Jahren wurden die Tortulon-Puppen, die sich auf dem Spielzeugmarkt nicht druchsetzen konnten, von einer neuen Puppengeration  zu der die Vinyl- und sogenannten Kombi-Puppen gehören, abgelöst.
 1961 waren hauptsächlich nur noch folgende Tortulonmodelle im Programm: das Schildkrötbaby Strampelchen,das noch an die Vorkriegszeit erinnerte, und die Modelle Karin und Ursel, die noch an die typische Zelluloidpuppen erinnerten. Die weichen Vinyl-Puppen gab es in verschiendenen Ausführungen. Teils bestanden Kopf, Rumpf und Glieder aus demselben Material nämlich aus weichgemachtem PVC (Vinyl), teils waren an einen schaumstoffgefüllten Stoffkörper ein Einbindekopf und Einbindeglieder aus weichgemachtem PVC (Vinyl) montiert.
Die Kombi-Puppen gab es in vielen verschiedenen Qualitäten. Wie der Name schon andeutet, bestanden Kopf, Rumpf und Arme dieser Puppen aus verschiedenen Kunststoffen, z.B.  Rumpf und Beine aus Polyäthylen und Kopf und Arme aus PVC. Typische Kinder aus der Vinylzeit waren Uschi, Stefanie, Pummelchen, Bienchen, Julchen, Schlummerle, Träumerle, Papperle, Bärbel, Stapsi, Jette. Die Puppen unterschieden sich machmal nur durch Kleidung. Es entstanden Laufpuppen, Sprechpuppen, Eß und Trinkpuppen, naturalistische Jungen und Mädchenpuppen mit anatomischen Merkmalen, schreiende, lachende und weinende Babypuppen usw. Die einzelnen Kopfmodelle gab es in verschiedenen Versionen: Einbindeköpfe für Stoffkörper (Babypuppen), Kurbelköpfe für Hart-PVC-, Poyäthylen- oder ähnliche Körper, bewegliche Halsaufsteckköpfe für Weich PVC Körper, als Negerversionen, entweder mit modellierten Frisuren, oder mit eingenähten naturähnlichen Saranhaaren, mit feststehenden Flachschalenaugen, mit von außen eingestetzten Schlafaugen mit beweglichen Augenlidern und Wimmern oder mit beweglichen Schlafaugen  oder Plastikaugen in Metall - oder Kunststoffgehäusen, mit geschlossenem Mund oder mit offenem Mund für Schnuller, Trinkflasche etc. Gemarkt wurden die Puppen der Vinyl Zeit meist nur am Kopf mit der neueren Schildkröte in Raute, die Körper sind meist ungemarkt und nur mit der Größenangabe und dem Zusatz - Made in West Germany - gekennzeichnet.

In den sechziger Jahren entstanden durch die enge Zusammenarbeit mit der Rolf Wernicke, KG, Dornstetten, Schildkrötpuppen, die aus einem "Nicaput-Körper" aus Cellidor von Wernicke und einen Schildkröt-Kopfmodell aus PVC oder ähnlichem bestanden. Diese Sondermodelle unteschieden sich von den üblichen Schildkrötmodellen durch eine andere Aufmachung und durch eine andere Kennzeichnung. Ende der siebziger Jahre stellte  nur noch die zu Schildkröt -Spielwaren GmbH gehörende französische Firma  Bella ein kleines Sortiment von Original-Schildkrötpuppen her. Diese Puppen sind auf einem am Handgelenk befestigten Etikett außer mit der neuen Schildkröte in Raute auch mit der Bezeichnung des Herstellers "Bella" gekennzeichnet.

Die erfolgreichsten  Puppentypen aus der Vinylzeit, u.a.  das Schlummerle und das Schmollschlummerle werden heute noch zusammen mit der Klassik - Kollektion und der neuen Puppenmodellen der Schildkröt - Puppen u. Spielwaren GmbH in Rauenstein/Thüringen hergestellt. Gemarkt sind die heute produzierten Puppen im Unterschied zu Ihren Vorgängern aus der Zelluloid- und Vinylzeit mit der Schildkrötmarke der Schildkröt -Puppen GmbH.






SnR, RK Made in Germany, Schildkröt AG vor. Rheinische Gummi - und Celluloid Fabrik, 1966
Patents Pending, Gr. 38




Schildkröt Clown mit Mechanik um 1960




Clown mit Funktion, Mechanik, SmR, um 1960, Stehpuppenkörper mit Halbkugelscheibengelenkarme und Beinen, Vinylaufstekckopf, mit seitlich eingenähten roten Haarkranz, modeliertes und bemaltes Clowngesicht. (Batariefach = Tasche)  Der Clown überschlägt sich wenn man den kleinen Stecker, durch ein Kabel mit einem Täschen verbunden ist, in dem sich die Batterien befinden, in das rechte Bein einsteckt und dann den Schalter am Tragegriff des Battarietäschens betätigt.
         Original Kleidung, Größe ca. Gr. 40 cm





Sprechpuppen von Schildkröt 1964 - 1973
Bärbel, Bärbelinchen, Caroline und Bettina

Bärbel spricht 11 Sätze
Guten Morgen Mutti! - Bekomme ich ein Schwesterchen? Au, du tust mir weh! - Bekomme ich ein neues Kleid? - Gib mir einen Kuß! - Hast du mich lieb? - Das schmeckt fein! - Bitte spiel mit mir! - Ich will artig sein! - Gute Nacht Mutti! - Ich hab´dich lieb!


Bärbel 1966
Meine eigene Puppe, die ich von meinen Großeltern zu Weihnachten 1966 geschenkt bekommen habe, Original Kleidung, Dirndlkleid mit Schürze, 58 cm, leider funktioniert sie nicht mehr.

das 1964er Modell war in 3 Varianten erhältlich: mit kurzen gelockten blonden Haaren, braunen Haare und Zöpfchen.
Alle Modelle sprachen mittels eines mechanischen Werkes, welches mit einer Schnur im Rücken und Ziehring aufgezogen wurde. Die Sätze wiederholten sich.

Sprechpuppe Bärbel um 1965 - Stehpuppenkörper, aus Polyäthylen, und Vorrichtung für den Sprechmechanismus, Halbkugel-Scheibengelenkbeine, Kugelgelenkarme, Vinylkopf zum Aufstecken, eingenähte Saranhaare, Schlafaugen mit Wimpern in Metallgehäusen, offen- geschlossenen modelierter Mund mit gemalten Zähnchen. Original Kleidung 58 cm



Sprechpuppe Bettina Gr. 58/60 cm

Um 1968/70 wurden alle Schildkröt Sprechpuppen von der Zugschnur auf ein elektrisches, batteriebetriebenes Sprechwerk mit auswechselbaren Schallplatten umgestellt.
1971 wurde in einem Schildkröt Katalog, der Plattenspieler sehr ausführlich beschrieben. Der Plattenspieler in der Schildkrötpuppe hat den vorteil das die Puppen nun endlich sehr viele verschiedene Dinge sagen konnten. Kleine Geschichten erzählen und sogar Lieder singen konnten.
z. B.  Vorderseite: Kochen, Rückseite: Schäfchenlied, das Schallplattenset hat 3 Schallplatten, bunt oder schwarze Platten




Schallplatten Set für Schildkröt Sprechpuppen


Schallplattenset für Schildkröt Sprechpuppen Rückseite, Inhalt 3 Schallplatten


Leider sind die Plattenspieler nicht so stark wie die Zugbandstimme. Nur selten findet man eine Sprechpuppe die wirklich noch funktioniert. Der Motor ist sehr empfindlich. Auch wir mußten bei unsere Sprechpuppe nachhelfen das sie wieder spricht und singt.
Meine Sprechpuppe spricht,  zwar hört es sich nicht wirklich schön an, aber sie funktioniert.  Sprechpuppe um 1972, Stehpuppenkörper, mit Batteriekasten und Vorrichtung für den Sprechmechanismus, Halbkugel-Scheibengelenkbeine, Kugelgelenkarme, Vinylkopf zum Aufstecken, Schlafaugen mit Wimpern in Metallgehäusen, offen-geschlossener modellierter Mund mit gemalten Zähnchen. Original Kleidung


Laufpuppen von Schildkröt 1968/69

Strapsi
 
(Baby Mimi, Susi und Susi Baby, fehlen in unsere Sammlung)


Laufpuppe Stapsi um 1968

Stehpuppenkörper mit Batteriekasten, Halbkugel-Scheibengelenkbeine mit Mechanismus zum "Gehen". Viniyl-Kugelgelenkarme, beweglich aufgesteckter Viniylkopf, Schlafaugen mit Wimpern in Metallgehäusen, 58 cm


Schildkröt Laufpuppe Stapsi in Original Karton um 1968 unbespielt

     

Original Verpackung/Karton von Laufpuppe Stapsi


Schildkröt - Puppe  Laufpuppe Stapsi 1968/69


Laufpuppe Stapsi Batteriekasten Schildkröt gemarkt Kopf und Körper Gr. 55
    
Halbkugel-Scheibengelenkbeine mit Mechanismus zum "Gehen" Braunes Haar


Älteres Schildkröt Laufpuppenmodell, ein Auge fehlt, Mechanismus defekt

       
Schildkröt Laufpuppe Stapsi 1968


Schildkröt Puppen Modell Teenager um 1968/70



Schildkröt Modell Teenager um 1968/70

Stehpuppenkörper mit beweglichen Ellbogen und Kniegelenken, Schlafaugen mit Wimmern in Metallgehäusen, geschlossen modellierter Mund, Gliederpuppen, SmR 44, RK 44  Schildkröt AG vorm. Rheinische Gummi - und Celluloid Fabrik 1970 Made in W. Germany, Patents Pending, Schildkröt in



  

Peterle, SmR, Körper Stoff, Original Kleidung, Größe 52 cm

Die Gesichtzüge von Peterle drücken liebenswerte Unbeholfenheit aus und erwecken in Puppenmuttis das Bedürfnis, eine Bschützerrolle einzunehmen, die noch die Anschmiegsamkeit von Peterle untestüzt wird. Zudem kann der  52 - cm - große Weichbaby, das Schlafaugen und wasch und kämmbares Haar besitzt, Erstlingskleidung tragen. Peterle kann frei sitzen und liegt anschmiegsam im Arm. Durch den Einbau von Gelenkelementen bewegt sich Peterle automatich genau. (Schildkröt Magazin 1984)

Peterle um 1975,Schaumstoffgefüllter Stoffkörper mit Vinyl-Einbindegliedern, Vinyl-Einbindekopf mit eingenähten Saranhaaren, Schlafaugen mit Wimpern in Metallgehäusen, offen geschlossenen modelierten Mund, Druckstimme


Schlummerle, Schmollschlumerle, Negerschlummerle

Die Modelle Schlummerle und Schmollschlummerle wurden ab Anfang bzw. Mitte der sechziger Jahre in verschiedenen Größen und Ausführungen hergestellt. Schlummerle mit Schaumstoff gefüllter Körper, Vinyl-Einbindeglieder, drehbarer  Vinyl - Einbindekopf, blonde, eingenähte Saranhaare, blaue Schlafaugen mit Wimpern in Metallgehäusen, geschlossen modellierter Mund, Druckstimme. Sie sind heute noch im Programm der SCHILDKRÖT u.SPIELWAREN GMBH, Rauenstein/Thüringen.

Das Modell Neger - Schlummerle wurde unter den Namen "Sonny" angeboten.


                                                               

     Schlummerle



Schmollmund Schlummerchen


                         

Schmollmund


         


Neger Schlummerchen

                                        

Modell Heidi Ott

Diese Puppenmodelle wurden nach dem Entwürfen  von Heid Ott  in verschiedenen  Größen und Ausführungen  hergestellt. Die Firma Wernicke und die französische Schildkört-Tochterfirma Bella fertigten diese Modelle in Zusammenarbeit mit der Schildkröt AG. Es sind weiche Puppen mit Vinyl Einbindeköpfen auf Stoffkörpern, die mit Schaumstoff gefüllt und teils mit Einbindegliedern, teils mit Stoffgliedern (bei Baby-Modellen) kombiniert sind. Gemarkt sind die Puppen am Hals mit der Schildkröte in Raute.

                                               Schikdkröt als Zulieferer

Puppenkind Babsi

Fransösische Firma Bella, Schildkröt & Heidi Ott,  Körper Stoff, eingenähte blonde lange Haare, gemalte blaue Augen, geschlossen modellierter Mund, Gr. 50 cmj


Jette,Seltene Schildkröt Puppe, SmR Puppe, RK Made in W-Germany, Gr. 44

Jette als Mulatin, um 1962/65. Stehpuppenkörper mit Vinyl-Kugelgelenkarmen und Vinylkopf, eingenähte Saranhaare,Schlafaugen in Metallgehäusen, geschlossen modelierter Mund, Mamastimme,



Schildkröt Schlummerle "Sonny" mitte der sechziger Jahre, SmR, Stoffkörper, Gr. 40 cm


   

Schildkröt Pummelchen Negerpummelchen mit Perücke, um 1966/68, Stitzbabykörper aus Vinyl, Arme und Beine zum Eindrehen, aufgsteckter Vinylkopf, Schlafaugen mit Wimmern, offen geschlossener modellierter Mund mit kleiner Öffnung für Trinkflasche   40 cm

Halsmarke:         Schildkröt in Raute

Körpermarke:    Schildkröt in Raute


                     

Schildkrötpuppe Bessy Negermodell mit Perücke, um 1965,  Sitzbabykörper aus Vinyl, Arme und Beine zum Eindrehen, aufgesteckter Vinylkopf mit eingenähten Saranhaaren, Schafaugen mit Wimmern in Metallgehäusen, offen geschlossenen modellierten Mund mit kleiner Öffnung für Trinkflasche    30 cm

Halsmarke:     Schildkröt in Raute

Körpermarke: Schildkröt in Raute

     Bella Junge Schildkröt






SmR, RK, Gr. 30

SmR, RK 40/42 Made in Germany

SmR, RK 44 Made in Germany

SmR, RK Gr. 30, Bade-Baby weißer Anzug Original Kleidung, Schnuller SK, Das neue Schildkröt-Badebaby kann so richtig gepudert und eingecremt werden. Dies ermöglichst das hautähnliche, weiche Vinyl, Auserdem ist es wasserdicht und kann trotzdem die Arme und Beine bewegen. Die Puppen - Neuheit hat gemaltes Haar und Schlafaugen. Pummelchen, Brüderchen und Schwesterschen besitzten ebenfalls Malaar und Schlafaugen. Der Spielwert und die Möglichkeiten für das Rollenspiel Mutter/Kind sind ideal. (Schilkdkröt Magazin 1984)

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                                                    Hannerle

Hannerl - die reizende Begleiterin mit der besonderen Ausstrahlung. Die Rollenspielpuppe mit dem jugendendlichen Profil eines Teenagers unsere Tage. Welche Puppenmutti sehnt sich nicht danach diese Haarpacht zu frisieren. Die Puppe ist besonders hoch. Hannerl ist 47 cm groß. (Schildkröt Magazin 1984)

Hannerl und Twen  Hannerl und ihr Twen haben alles was Kinder für ein phantasievolles Spiel brauchen. Die Puppen können sogar gebadet werden und fühlen sich wie echte Haut an. Für fortsgeschrittene Puppenmuttis sind sie Freund und Freundin. Beide 47 cm groß.

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Kleinspielzeug

Zubehör von Schildkröt bis in den 60/70 ziger Jahren

Sortiment von Schildkrötpuppen und -tieren aus Latex ode Vinyl mit Quietschstimme aus den sechziger Jahren 10 - 15 cm



Schildkröt - Kleinspielzeug aus den sechziger Jahren

Schildkröt Quietschstimme Puppen Ulrike, (mit Teddy), Mädchen mit Zöpfe und Körbchen, Firma Goebel,1973, NFP, ca. 10 cm

Sortiment  von Schildkrötpuppen und Tieren aus Latex oder Vinyl mit Quietschstimme aus den sechziger Jahren, 10 bis 15 cm  (Uli, blaues Hemd, Trinchen Baby)

Schildkröt in Raute





Goebel Quietsch Puppen Dackel und Pferd





Alte Quietsch Puppen




Alte Quietsch Puppen verschiedene Hersteller


  

Schildkröt Bär mit Quietschfunktion um 1950

 

Schildkröt Bär mit Quietschfunktion





Schildrköt Puppenwindelhöschen verstellbar mit Einlage, in vielen Farben und Motiven


 

Schildkröt     TRIX   1971                                                                                                                                     So wird`s gemacht, Rechnen mit dem Min-Rechner 99, Made in W. Germany , Patentspending


                     

Schildkröt Würfel -  Tiere drehbar, Tortullon ca. 1964



Bade Enten SmR in gelb und in rot ab ca. 1950 u. Tortulon

gelbe Ente SmR mit Rassel ca. 1950, TORTULON,     

am rechten Fuß gekennzeichnet, Größe : ca.9 cm

gelbe Ente SmR mit roten Mund ca. 1960, Größe ca. 9 cm            

rote Ente SmR ca. 1960, Größe ca. 11cm   


  

SmR, TORTULON, Nu. 2 Durchmesser 14 cm


  Schildkröt Puppen Schuhe aus Celluloid

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                                        Schildkröt Glückskinder ca. 10 cm


Die Klassik - Kollektion

Bei der Klassik - Kollektion handelt es sich um Repliken ehemaliger Zelluloidmodelle, hergstellt aus Cellidor (Celluloseacetat) Schalenaugen, teilweise mit Wimmern. Alle Modelle sind mit der heutigen Schildkröte in Raute und als Replik gekennzeichnen.Einige Modelle werden bis Größe 56 cm angeboten.

        

                  Klassik Kollektion Chistel 25 cm und 41 cm


25 Jahre Schildkröt - Puppen in den Händen der Familie Biemann


1983 stellt sich die Firma Schildkröt - Puppen GmbH", Inhaber H. und H. Biemann, zum ersten Mal auf der Spielwarenmesse in Nürnberg vor. Gerade hatte das Ehepaar Biemann die renommierte Firma "Rheinische Gummi und Celluloid Fabrik, Mannheim - Neckarau" übernommen, ein Traditionsunternehmen, das seit 1896 Puppen herstellte.


Im Jahr 2008 feiert die Familie Biemann Ihr 25 - jähriges Jubiläum Ihrer Firma. Die auch heute noch in den Nürnbergermessehallen anzutreffen ist. Damals noch in Kaufbeuren ansässig, erfolgte 1993 der Umzug nach Rauenstein/Thüringen. Frau Hannelore Biemann hatte als Kind schon eine Schildkröt Puppe "Erika". 1955 begann sie eine Lehre als Spielwaren-Groß und Außenhandelskauffrau und nahm zum ersten mal an der Nürnberger Spielwarenmesse teil. Heute behauptet sich Schildkröt in verschiedenen Sparten: Da sind einerseits die klassischen Puppenkinder, die seit über 112 Jahren Kinder glücklich machen, wie Inge, Ursel, Bärbel, Hans und Erika. Daneben  modellieren namhafte Künstlerinnen wie Carin Lossnitzer, Rolanda Heimer, Sieglinde Frieske, Brigitte Paetsch, Sybille Sauer, Evelyn Pfaffendorf, Susie Eimer sowie Ramona Hoffmann Künstlerpuppen, die aus Vinyl geferitgt werden. Viele Künstlerpuppen habe den 1. Preis auf verschiedenen Puppenfesttagen erhalten.

Ein weiters Standbein sind die Schildkröt - Spielpuppen. Sie bestehen aus phthalatfreien Vinyl mit Körpern aus Stoff. Ihr Haar ist eingesteppt und verträgt es von stürmischen kleinen Friseurinnen gekämmt und friesiert zu werden. Natürlich sind sie mit Schlafaugen ausgestattet, schließlich werden sie, genau wie ihre Puppenmütter, auch einmal müde vom Spielen! Schildkröt-Puppen waren von Anfang an, auch schon zu Zeiten, als der Werkstoff Celluloid neu war in der Puppenproduktion, als Spiel-Puppen gedacht. Unzerbrechlich, abwaschbar und beweglich, also auch leicht an und auszuziehen, so wurden Schildkröt-Puppen zu Begleiterinnen vieler Kindergenerationen. Doch von einer zerbrochenen "Erika" weiß Hannelore Biemann selbst ein trauriges Lied zu singen. Ihr Puppenkind wurde von einem anderen Kind auf den Boden geworfen und zersprang in Tausend Scherben, die ihr unglückliches Ende in der Mülltonne fanden. Vielleicht war es Hannelore Biemann auch deswegen schon ein großes Anliegen, Puppen reparieren zu können. Bereits 1957 besuchte sie in Mannheim einen Reparaturkurs bei der Rheinischen". Dort eignete sie sich Grundwissen über Reperaturen bei Schildkröt-Puppen an. Heute beschäftigt die Firma mehrere Mitarbeiter in der Puppenklinik, die alte und kaputte Puppen "behandeln".


  
Aus der Klassik Kollektion mit Zertifikat, Original Kleidung
Selbst auf den Schuhen ist das Schildkröt Logo.
Schildkröt Inge Gr. 43, kleine Inge Gr. 25, Schildkröt Hans Gr. 49




Schildkröt Jutta von 1952 mit Zertifikat, Limmitierte Zweitauflage von 10.000 Stück weltweit Rep. Gr. 46, unbespielt


Schildkröt Ursel von 1941 mit Zertifikat, Limitierte Zweitauflage von 10.000 Stück Rep. Gr. 41, unbespielt


Schildkröt Ursel von 1954 Rep. 4279, Gr. 46, unbespielt




schildkrötpuppen


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